Anlagebetrug in Österreich? FMA und BMI warnen vor Finanzbetrug!

Immer mehr Betroffene von einem Anlagebetrug in Österreich melden sich und berichten über Vermögensschäden. Dies verwundert nicht, denn sowohl die österreichische Finanzmarktaufsicht, als auch das österreichische Bundesministerium für Inneres warnen vor Anlagebetrug im Onlinebereich.

  1. Anlagebetrug in Österreich? Sofort Rechtsanwalt einschalten.
  2. Auffällig ist, dass vermehrt Kryptowährungen von den Tätern genutzt werden.
  3. Die Anlagebetrüger erstellen echt aussehende Trading-Plattformen.
  4. Über gezielte Manipulationstechniken verleiten sie die Betrugsopfer.
  5. Schadensummen in fünf- bis sechsstelliger Höhe sind keine Seltenheit.


Sowohl das Strafgesetzbuch aus Österreich, als auch die zivilrechtlichen Regelungen sehen Schutz vor einem Anlagebetrug vor. Allerdings benötigen die Betrugsopfer erfahrungsgemäß die Unterstützung einer spezialisierten Anwaltskanzlei.

Ihr Rechtsanwalt sollte explizit und schwerpunktmäßig mit dem Themenkomplex von Anlagebetrug beschäftigt sein. So ist sichergestellt, dass Ihnen aus juristischer Sicht bestmöglich weitergeholfen werden kann.

Anlagebetrug in Österreich? Anwalt hilft!
In unserem geschätzten Nachbarland werden leider immer mehr Menschen Opfer von Anlagebetrug in Österreich!

Finanzmarktaufsicht in Österreich: Anlagebetrug erkennen!

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (abgekürzt: FMA) warnt eindringlich vor aktuellen Betrugsmaschen im Internet. Insbesondere beim Anlagebetrug zeigt sich, dass die Täter äußerst spitzfindig vorgehen.

In einer Veröffentlichung aus Februar 2022 weist die FMA darauf hin, dass der sogenannte „Authority Scam“ zunimmt. Hierbei fälschen die Anlagebetrüger die Logos oder Siegel von österreichischen Behörden, um einen „authentischen Eindruck“ zu erwecken. Mit diesen gefälschten Dokumenten verleiten die Täter ihre Betrugsopfer dazu, hohe Geldsummen zu überweisen.

Über die österreichische Warnliste der FMA können Geldanleger überprüfen, inwieweit die von ihnen anvisierte Trading-Plattform bereits als unseriös oder betrügerisch agierend bekannt geworden ist. Allerdings ist darauf hinzuweisen, dass diese behördlichen Warnlisten nur reaktiv angefertigt werden (siehe als Vergleich unsere Anlagebetrug Warnliste).

Hochaktuelle betrügerische Broker und unseriöse Trading-Plattformen können erst dann auf der FMA Warnliste auftauchen, wenn bereits eine Meldung von geschädigten Personen vorliegt. Die Täter hinter dem Anlagebetrug in Österreich können jederzeit „neue“ Handelsplattformen ins Leben rufen, die erst viel später auf der offiziellen Warnliste auftauchen (vgl. die Einschätzung unter FMA Warnungen).

Bundesministerium für Inneres: Anlagebetrug in Österreich und aktuelle Ermittlungserfolge!

Der Anlagebetrug in Österreich wird als kriminelles Phänomen nicht nur von der FMA, sondern von weiteren, österreichischen Behörden in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Das Bundesministerium für Inneres in Österreich (abgekürzt BMI) berichtet über die einschlägigen Betrugsmaschen und diesbezügliche Ermittlungserfolge.

Konkret berichtet das BMI beispielsweise dazu, dass das österreichische Bundeskriminalamt mit Hilfe des Landeskriminalamts Niederösterreich und ausländischer Ermittlungsbehörden einen empfindlichen Schlag gegen ein betrügerisches Netzwerk verzeichnen konnte. Hierbei zeigte sich, dass die Anlagebetrüger seit 2017 eine Vielzahl unseriöser Trading-Plattformen und betrügerischer Broker eingesetzt hatten.

Das österreichische Bundeskriminalamt (BKA) weist ebenso auf die Gefahr von Anlagebetrug in Österreich hin. Dabei vermittelt das BKA auf seiner Onlinepräsenz gewisse Punkte, die Investoren selbstständig überprüfen können, um einen möglichen Betrugsvorfall zu erkennen.

Wie die Täter beim Anlagebetrug in Österreich vorgehen!

Beim Online-Anlagebetrug zeigt sich, dass die Finanzbetrüger als international agierendes Betrügernetzwerk fungieren. Die Täter erstellen mit größter Sorgfalt optisch ansprechende Trading-Plattformen. Zu diesen gefälschten Handelsplattformen wird Marketing betrieben – so als würde es sich um eine echte Handelsplattform handeln.

Über das Marketing, welches insbesondere über YouTube-Videos und social-media-Kanälen betrieben wird, gelangen die potenziellen Betrugsopfer auf die zunächst seriös wirkenden Trading-Plattformen. Hierbei wird für den Anlagebetrug in Österreich sogar der angebliche Firmensitz der Handelsplattformen manipuliert, um etwa eine österreichische Adresse einsehbar zu machen.

Es folgt der persönliche Kontakt zu den betrügerischen Brokern, die sich selbstverständlich als langjährig erfahrene Finanzberater darstellen. Sie verleiten die Betrugsopfer dazu, sich beispielsweise Accounts bei Kryptobörsen anzulegen. Beim Anlagebetrug mit Bitcoin und Kryptowährungen wird gezielt die Möglichkeit ausgenutzt, auf Kryptobörsen hohe Geldsummen einzuzahlen und das Kapital in digitale Werte umzutauschen.

Den Betrugsopfern wird im weiteren Verlauf über Monate hinweg vorgetäuscht, sie würden durch das investierte Kapital erhebliche Gewinne suggerieren. Die betrügerischen Broker und die unseriösen Trading-Plattformen wirken über lange Zeiträume hinweg authentisch. Erst wenn die Auszahlung gefordert wird, zeigt sich der Anlagebetrug (weitere Informationen unter: Was tun bei Anlagebetrug?).

Anzahl der Betrugsopfer aus Österreich wächst!

Der Anlagebetrug in Österreich hat eine erhebliche Fallzahl erreicht. Nicht nur die behördlichen Stellen warnen öffentlich vor diesen Betrugsmaschen, sondern auch die mediale Berichterstattung lässt das Ausmaß erkennen:


Wie aus der medialen Berichterstattung zum Anlagebetrug in Österreich zu erkennen ist, geht es vordergründig zwar um erhebliche Vermögensschäden für die Betroffenen. Doch es zeigt sich, dass hinter den betrügerischen Brokern und unseriösen Trading-Plattformen professionell strukturierte Betrugsbanden agieren.

Neben den Finanzschäden für einzelne Betrugsopfer ist insbesondere das Thema Geldwäsche für die Anlagebetrüger attraktiv. Denn die erbeuteten Vermögenswerte müssen aus Tätersicht letztlich wieder in den Wirtschaftskreislauf „eingepflegt“ werden.

Österreichisches Strafgesetzbuch gegen Anlagebetrug?

Die Täterkreise hinter einem Anlagebetrug in Österreich begehen selbstverständlich eine Straftat nach österreichischem Recht. Denn gem. § 146 StGB ist Betrug dieser Art strafbar:

„Wer mit dem Vorsatz, durch das Verhalten des Getäuschten sich oder einen Dritten unrechtmäßig zu bereichern, jemanden durch Täuschung über Tatsachen zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung verleitet, die diesen oder einen anderen am Vermögen schädigt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.“

Bei den uns bekannten Fällen vom Anlagebetrug handelt es sich nicht um Einzeltäter. Die betrügerischen Broker und unseriösen Trading-Plattformen sind wie Unternehmen organisiert und arbeiten international vernetzt miteinander. Insofern dürfte auch § 147 StGB einschlägig sein:

„Wer einen Betrug gewerbsmäßig begeht, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren, wer jedoch einen schweren Betrug nach § 147 Abs. 1 bis 2 gewerbsmäßig begeht, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.“

Wie die Ermittlungsberichte vom BKA und anderen, österreichischen Strafverfolgungsbehörden zeigen, lohnt sich die Täterverfolgung. Denn die Ermittlungsbehörden arbeiten zunehmend auch mit ausländischen Stellen gemeinsam gegen den internationalen Anlagebetrug.

Was können Betroffene vom Anlagebetrug in Österreich selbst unternehmen?

Betrugsopfer sollten sich nach einem Anlagebetrug unverzüglich durch einen spezialisierten Anwalt vertreten lassen. Allerdings gibt es einige Sofortmaßnahmen, die so schnell wie möglich eigenständig umgesetzt werden können.

Bei einem Anlagebetrug mit Bezug zu Kryptowährungen ist es beispielsweise ratsam, die Blockchaindaten abzuspeichern. Denn die Täter haben vermutlich über eine Kryptobörse Ihre Gelder entgegen genommen oder Ihre Kryptowährungen auf eigene Wallets erhalten. Diese Transaktionsdaten sind bei den Kryptobörsen und auf der Blockchain abrufbar.

Ferner gilt es, sämtliche Kommunikationsdaten zu archivieren. Die betrügerischen Broker und unseriösen Trading-Plattformen kommunizieren bei einem Anlagebetrug in Österreich erfahrungsgemäß ausgiebig per Mail und Telefon mit den Betrugsopfern. Diese Kommunikationsdaten lassen Hinweise auf die wahren Täter zu.

Betroffene von einem Anlagebetrug sollten für die Sicherheit ihres eigenen Onlinebankings und ihrer Accounts bei Kryptobörsen sorgen. Denn die Täter könnten versuchen, unbefugte Überweisungen zu tätigen oder die Konten für Geldwäschezwecke zu missbrauchen.

Kostenfreie Ersteinschätzung einholen, dann entscheiden!

Unabhängig davon, ob Sie einem Anlagebetrug in Österreich oder in Deutschland zum Opfer gefallen sind, können Sie den kostenfreien Service dieser Kanzlei in Anspruch nehmen. Über das Kontaktformular bieten wir die Möglichkeit, Ihren Betrugsvorfall unverbindlich zu schildern.

Bitte teilen Sie uns mit, bei welchem betrügerischen Broker oder welcher unseriösen Trading-Plattform Sie zu welchem Zeitpunkt Ihr Geld investiert hatten. Hilfreich sind Angaben darüber, mit welchen Personen Sie diesbezüglich Kontakt hatten und weshalb letztlich eine Auszahlung verweigert wird.

Sie erhalten zeitnah eine kostenfreie Ersteinschätzung durch einen auf Anlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt. Mit dieser für Sie kostenfreien, anwaltlichen Rückmeldung können Sie eine Entscheidung dahingehend treffen, ob Sie juristische Schritte gegen die Anlagebetrüger einleiten lassen möchten.

Fragen und Antworten zum Kapitalanlagebetrug in Österreich!

Sollten Sie in Österreich einem Anlagebetrug zum Opfer gefallen sein, empfehlen wir die Einschaltung eines spezialisierten Anwalts. Ihr Rechtsanwalt wird die für Ihren Fall notwendigen, juristischen Maßnahmen einleiten. 

 

Achten Sie bei der Auswahl Ihres Rechtsanwalts darauf, dass dieser sich schwerpunktmäßig mit Anlagebetrug beschäftigt. So können Sie bestmöglich juristisch vertreten werden.

Die FMA ist bemüht, ihre Warnliste zum Anlagebetrug in Österreich stets aktuell zu halten. Allerdings kann eine behördliche Warnliste erst dann einen Eintrag öffentlich aufnehmen, wenn bereits handfeste Beweise durch geschädigte Betrugsopfer vorliegen. Insofern ist bei der FMA Warnliste zu beachten, dass diese nur als Reaktion auf bereits vollzogene Betrugsfälle verstanden werden sollte.

Nach einem Anlagebetrug in Österreich sollten Sie zuvorderst dafür sorgen, dass Ihr Onlinebanking gegen unberechtigte Fremdzugriffe abgesichert ist. Womöglich haben Sie den Tätern Ihren Personalausweis vorgelegt - ein Datenmissbrauch sollte daher möglichst eingegrenzt werden.

 

Ferner empfehlen wir die Einschaltung eines erfahrenen Rechtsanwalts. Ihr Anwalt wird die für Ihre spezielle Betrugssituation notwendigen Schutzmaßnahmen umsetzen können und die Täterverfolgung einleiten lassen.