Anlagebetrug anzeigen und melden?

Betroffene von einem Anlagebetrug sollten den eigenen Anlagebetrug anzeigen. Wenn die Betrugsopfer nicht den Anlagebetrug melden, kann eine zielgerichtete Strafverfolgung der Täter nur sehr eingeschränkt gelingen und eine mögliche Rückholung der Gelder scheint ausgeschlossen.

Für die geschädigten Geldanleger ist es wichtig zu erfahren, wo sie den Anlagebetrug anzeigen können, wo sie ihn nicht melden sollten und wie grundsätzlich bei Betrugskonstellationen vorzugehen ist.

Unsere Kanzlei ist auf die Bearbeitung von Anlagebetrugsfällen spezialisiert. Auf der vorliegenden Website finden Sie beispielsweise eingehende Informationen zu den hochaktuellen Fällen von Anlagebetrug mit Bitcoin, aber auch zum Kapitalanlagebetrug mit Gold.

Nutzen Sie gern den unverbindlichen Service unserer Kanzlei und schildern Sie Ihren Betrugsfall per E-Mail oder über das Kontaktformular. Sie erhalten zeitnah eine kostenfreie Ersteinschätzung unter Angabe der Erfolgsaussichten – von einem spezialisierten Anwalt für Anlagebetrug.

Wo Sie nicht einen Anlagebetrug anzeigen sollten!

Für die rechtliche Verfolgung für Anlagebetrugsfälle gibt es verschiedene Anlaufstellen. Doch nicht alle Behörden oder Institutionen des Staates sind per se der richtige Ansprechpartner. Oft scheitern Betroffene dabei, ihren Anlagebetrug melden zu wollen, doch mangels Zuständigkeit der kontaktierten Stelle passiert nichts.

Zum Verständnis: Bei den Kapitalanlagebetrugsfällen ist meist ein Auslandsbezug gegeben. Die Täter und Trading-Plattformen haben ihren Sitz in Hongkong, in den USA, in Osteuropa oder auf karibischen Inselstaaten wie Sankt Vincent und die Grenadinen. Nicht immer ist die deutsche Ermittlungsbehörde die effektivste Möglichkeit der Rechtsverfolgung. Denn auch in den ausländischen Staaten ist Anlagebetrug strafbar und kann dort zielgerichtet verfolgt werden.

Bei betrügerischen Tradern und unseriösen Brokern mit osteuropäischem Firmensitz könnten die geschädigten Investoren auf die Idee kommen, die EU-Behörde zur Bekämpfung von Betrugsfällen einzuschalten. Diese EU-Behörde nennt sich konkret „Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung“ (abgekürzt: OLAF) und ist grundsätzlich für die Untersuchung von Betrugsfällen zuständig.

Doch diese EU-Stelle zielt in ihrer Tätigkeit nicht auf den Schutz von Privatinvestoren ab. Es handelt sich hierbei nicht um eine Behörde, bei der die Betrugsopfer zielführend den eigenen Anlagebetrug anzeigen sollten. Vermutlich würde eine Rückmeldung erhebliche Zeit in Anspruch nehmen, nur um letztlich die Information zu erhalten, dass diese EU-Behörde den individualrechtlich relevanten Anlagebetrug nicht verfolgen wird.

Darüber hinaus ist der Wunsch von Betroffenen, sich im Internet über die Vorfälle auszutauschen, mehr als verständlich. Doch etwaige Foren oder Kanäle in sozialen Netzwerken, in denen Kapitalanlagebetrug diskutiert wird, sind nicht der richtige Ort, einen Anlagebetrug melden zu können. Denn dieser rein zwischenmenschliche Austausch führt nicht dazu, den Anlagebetrug anzeigen zu lassen.

Anlagebetrug bei Anwalt melden!
Auch einen derartigen Versuch von Anlagebetrug sollten Sie einem Rechtsanwalt melden. Nur so kann gehandelt werden, wenn Sie zu Schaden gekommen sind.

Korrekte Vorgehensweise, um bestmöglich den Anlagebetrug melden zu können!

Es ist eine juristisch fundierte Strafanzeige bei der zuständigen Ermittlungsbehörde einzureichen. Dies sowohl in Deutschland, als auch im Ausland, falls die Täter sich auswärts von Deutschland aufhalten oder die betrügerische Plattform dort ihren Sitz hat. Darüber hinaus sollten die internationalen Finanzaufsichten und alle involvierten Zahlungsdienstleister involviert werden.

All diese Schritte sind möglichst zeitnah nach dem Betrugsvorfall einzureichen, in der jeweiligen Landessprache und mit korrekter Zustellung an die entsprechenden Behörden und Stellen. Andernfalls vergeuden die Betroffenen unnötig lange Zeit, was letztlich den Straftätern dient, die erbeuteten Vermögenswerte möglichst weitertransferieren und in der Unkenntlichkeit untergehen zu lassen.

  1. Sofort Strafanzeige vom Anwalt erstellen lassen, nebst detaillierter Auflistung des Tathergangs, Kontoverbindungen, Adressnachweisen, Datensicherungen, Mailverkehr, Telefonnummern, Täterbeschreibungen und recherchierten Hintergrundinformationen zur etwaigen Plattform.

  2. Unverzüglich mit allen tangierten Zahlungsdienstleistern korrespondieren, insbesondere Banken, Kryptobörsen und Kreditkartenunternehmen.

  3. Identitätsdiebstahl ausschließen: Schutzmaßnahmen gegen einen Missbrauch Ihrer Finanz- und Personendaten einleiten, dies sowohl in Deutschland, als auch international. Andernfalls könnten Sie unerwünscht Produkte aus dem Internet erhalten, die auf Ihren Namen bestellt wurden, oder Ihre Konten und Accounts werden zur Geldwäsche zweckentfremdet.

  4. Einschaltung der deutschen und ausländischen Finanzaufsicht, um diesbezügliche Ermittlungen einleiten zu lassen. Den Anlagebetrug melden heißt, den gesamten Betrugsvorfall umfassend anzeigen zu müssen, und zwar bei jeder erdenklich zuständigen Stelle.

  5. Konten und Accounts so schützen, dass kein Fremdzugriff durch die Anlagebetrüger vorgenommen werden kann. Andernfalls droht weiterer Vermögensschaden.

  6. Rechtsschutzversicherung informieren, um etwaig anfallende Anwaltskosten im Rahmen der Vertragsvereinbarung übernehmen zu lassen.

  7. Verluste möglichst als steuerlich absetzbar gegenüber dem Finanzamt geltend machen, falls kein Geld zurück geholt werden konnte.

Wenn die Betroffenen nicht oder verspätet den Anlagebetrug melden, verringern sich die Erfolgsaussichten dramatisch. Es zählt daher insbesondere Schnelligkeit. Falls bereits unnötig viel Zeit verloren worden ist, muss umso schneller rechtsanwaltlich alles Sinnvolle veranlasst werden. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Rechtsanwalts darauf, dass dieser Ihnen gegenüber freie Kapazitäten signalisiert, um unverzüglich tätig werden zu können.

Tathergang rekonstruieren, dann Anlagebetrug anzeigen!

Bevor eine betrügerisch geschädigte Person den Anlagebetrug anzeigen sollte, ist der exakte Tathergang darzustellen. Dies fällt nicht immer leicht, denn bei den aktuellen Betrugsfällen geht meist alles so schnell, dass die Betrugsopfer im Nachhinein nicht detailliert beschreiben können, was konkret vorgefallen ist.

Insbesondere bei Anlagebetrug mit Bitcoin und Kryptowährungen ist die Bestimmung der Täterhandlungen oftmals schwierig. Welche digitalen Werte wurden verwendet? Welche Wallets sind tangiert? Wurden die Bitcoins und Kryptowährungen womöglich bereits in kleinste Teile aufgestückelt und auf unzählige Täterwallets verteilt?

Doch selbst klassische Anlagebetrugsfälle mit Aktien sind für die Betroffenen undurchsichtig. Teilweise kann seitens der Betrogenen nicht einmal genannt werden, welche Aktien von welchem Unternehmen in welcher Stückzahl angeblich erworben worden sind. Absichtlich überfluten die Anlagebetrüger eher unerfahrene Geldgeber mit regelrechtem Finanzmarktvokabular: plötzlich ist von Optionsscheinen, Hebelprodukten und Derivaten die Rede.

Die genaue Ermittlung des Tathergangs ist jedoch essenziell, um bestmöglich den Anlagebetrug melden zu können. Andernfalls entgehen womöglich wichtige Details, die der Täter- und Vermögensfindung dienlich sein könnten.

Den Anlagebetrug anzeigen heißt, sich dem Betrugsvorfall insgesamt zu stellen – vom Anfang bis zum Ende, mit allen Einzelheiten. Unterstützung erhalten Betroffene hierbei von einem spezialisierten Rechtsanwalt, der die Situation einzuordnen weiß und entsprechende Maßnahmen zielgerichtet ergreifen kann.

Anlagebetrug melden, aber selbst in Straftat verwickelt worden?

Besonders kritisch sind Betrugsfälle, in denen die Täter die Betrugsopfer in die Verwirklichung von Straftaten miteinbezogen haben. Es sind Fallkonstellationen bekannt geworden, in denen die Opfer in gutem Glauben und in der Hoffnung, das verloren geglaubte Geld zurück erhalten zu können, zahlreiche Fremdgelder und Kryptowährungen von unbekannten Personen angenommen haben.

Ziel bei solchen Verwicklungen ist es, dass die Täter die Konten der bereits geschädigten Investoren für Geldwäschezwecke verwenden können. Dies führt in einigen Anlagebetrugsfällen dazu, dass gegen den betrogenen Geldanleger letztlich strafrechtlich ermittelt wird. Einen solchen Geldwäscheverdacht und diesbezügliche Strafermittlungen auszuräumen ist nicht leicht.

Es gilt die Kontenwahrheit, sodass ein eigenes Bankkonto oder ein Account bei einer Kryptobörse tatsächlich nur für sich selbst verwendet werden darf – niemals für andere, und keinesfalls zur Entgegennahme von Fremdgeld oder fremden Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Tether oder anderen digitalen Werten.

All dies realisieren die Betrugsopfer erst dann, wenn die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren eröffnet – und zwar nicht gegen die Täter, sondern gegen das Betrugsopfer! In dieser surrealen Situation sollte unverzüglich ein spezialisierter Rechtsanwalt kontaktiert werden, um möglichst den falschen Anfangsverdacht auszuräumen und insgesamt zu Ihrem Anlagebetrug Hilfe in professioneller Weise zu leisten.

Anlagebetrug anzeigen! Werden Sie bei dubiosen Schreiben von Behörden skeptisch!
Auch wenn ein dubioses Schreiben, wie hier, vorgeblich von einer Behörde wie der österreichischen FMA kommt, sollten Sie den Anlagebetrug unbedingt einem Anwalt anzeigen!

Kostenfreie Ersteinschätzung einholen, dann entscheiden!

Nutzen Sie den unverbindlichen Service unserer Kanzlei: wir bieten eine kostenfreie Ersteinschätzung für Betrugsopfer an. Hierfür benötigen wir von Ihnen per E-Mail oder über das Kontaktformular konkrete Angaben, was vorgefallen ist.

So erfahren Sie ohne Kostenaufwand, welche Möglichkeiten es gibt, Ihren konkreten Anlagebetrug melden zu können und möglichst das investierte Geld oder die eingesetzten Kryptowährungen zurück erhalten zu können. Falls gewünscht, übernehmen wir die vollständige Bearbeitung Ihres Betrugsfalls und leiten alle juristisch notwendigen Maßnahmen zeitnah in die Wege.

Wir empfehlen für Betroffene von einem Anlagebetrug:

  1. Einem Rechtsanwalt den Anlagebetrug melden.
  2. Fallschilderung übersenden.
  3. In zielgerichteter Weise den Anlagebetrug anzeigen lassen.
  4. Schutzmaßnahmen ergreifen.
  5. Täter und Geldströme verfolgen.


Schildern Sie uns, auch gern per E-Mail, wie der Anlagebetrug begann, wie er sich entwickelte, und welche Schadensumme letztlich Ihrerseits zu verzeichnen ist. Auf Grundlage Ihrer mitgeteilten Informationen erhalten Sie eine kostenfreie Rückmeldung eines auf Anlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalts.

Fragen und Antworten zum Melden von Anlagebetrug

Um einen Anlagebetrug bestmöglich anzeigen zu können, muss der konkrete Tathergang rekonstruiert werden. Womöglich sind deutsche Ermittlungsbehörden, aber auch ausländische Stellen und alle Zahlungsdienstleister zu involvieren. 

Wir empfehlen die Einschaltung einer spezialisierten Anwaltskanzlei. Erkundigen Sie sich, ob eine kostenfreie Ersteinschätzung angeboten wird. Dies würde Ihnen ermöglichen, Ihren Betrugsvorfall unverbindlich zu schildern und eine erste Orientierung zu erhalten.

Wenn niemand den vorgefallenen Anlagebetrug melden möchte, passiert vor allem den Finanzbetrügern nichts. Die Täter können sich dann ohne Probleme mit dem erbeuteten Vermögen der Betrugsopfer "aus dem Staub machen".