Was tun bei Anlagebetrug?

Betroffene von Anlagebetrug fragen sich, was sie tun sollen. Es gilt, die Täter zu verfolgen, die Geldströme zu analysieren und weitere Vermögensschäden abzuwenden.

Auf der vorliegenden Website finden Sie umfangreiche Informationen zum Problemfeld Anlagebetrug. Womöglich erkennen Sie sich und Ihre Situation in einigen dieser Ausführungen.

Was tun:

  1. Nutzen Sie unsere kostenfreie Ersteinschätzung.
  2. Schildern Sie über das Kontaktformular oder per E-Mail, was vorgefallen ist.
  3. Wird eine Auszahlung nicht durchgeführt?
  4. Welcher Broker und welche Trading-Plattform sind betroffen?
  5. Sie erhalten zeitnah eine konkrete Rückmeldung von einem Rechtsanwalt.


Auf Wunsch kann Ihr Fall unverzüglich bearbeitet werden. Aufgrund unserer Spezialisierung auf Betrugsfälle und Anlagebetrug können wir so schnell wie möglich die juristisch notwendigen Maßnahmen für Sie umsetzen. Konkrete Hilfestellung: Anwalt für Anlagebetrug.

Was tun die Täter beim Anlagebetrug?

Grundsätzlich veranlassen Finanzbetrüger eine Täuschung hinsichtlich der Umstände des geplanten Kapitalanlage. Mittlerweile wird überwiegend im Onlinebereich der Anlagebetrug durchgeführt.

Die Täter erstellen sich zahlreiche Websites. Auf diesen Websites implementieren die betrügerischen Broker eine Software und eine Oberfläche. Dadurch wirkt die Website wie eine echte Handelsplattform, doch die angezeigten Kursverläufe, Renditesprünge und Gewinnsteigerungen sind gefälscht.

Um die Betrugsopfer auf diese unseriösen Trading-Plattformen zu lenken, betreiben die Täter erhebliches Marketing. Was tun die Täter konkret? Sie schalten Werbevideos auf YouTube, oder nehmen direkt per Facebook, Twitter, WhatsApp und Telegram den Kontakt zu Personen auf.

Es wird seitens der betrügerischen Broker dann eine „kleine Testeinzahlung“ angeboten. Somit kann bereits mit 250 Euro die angeblich gewinnbringende Handelsplattform getestet werden. Später wird durch psychologischen Druck und weiteren Täuschungen erreicht, dass die Betrugsopfer noch mehr Geld einzahlen.

Anlagebetrug, was tun? Anwalt beauftragen und Geld zurückfordern!
Was tun, wenn man als Opfer von Anlagebetrug ein gefälschtes Schreiben erhält? Ein Anwalt für Anlagebetrug erkennt sofort, dass das Schreiben betrügerischen Absichten dient!

Kryptowährungen, Aktien und Edelmetalle!

Im Zuge des Anlagebetrugs werden den geschädigten Geldanlegern verschiedene Investmentoptionen präsentiert. Beliebt sind Kapitalanlagen in Bitcoin und Kryptowährungen, aber auch Gold und Edelmetalle werden „angeboten“.

Ist gerade in der medialen Berichterstattung eine bestimmte Aktie in aller Munde, werden seitens der Anlagebetrüger diese Aktien aktiv beworben. Selbstverständlich wird kein echtes Investment getätigt: weder werden Bitcoin und Kryptowährungen, noch Gold oder Aktien tatsächlich mit dem Geld der Anleger erworben.

Durch kompliziert klingende Tradingpositionen suggerieren die betrügerischen Broker den Betrugsopfern, dass sie selbst keine Erfahrungen haben. Die Betroffenen sollen einfach nur Geld einzahlen und die Gewinnsteigerungen bewundern. Alles weitere übernimmt der „persönliche Betreuer“ oder die „Trading-Plattform“.

Ist mein Broker oder meine Trading-Plattform unseriös?

Womöglich stellt sich für Sie die Situation so dar, dass Sie derzeit nicht 100% sicher sein können, ob Ihr Finanzdienstleister ein betrügerischer Broker oder eine unseriöse Trading-Plattform ist. Nicht immer bedeuten Kommunikationsschwierigkeiten und Auszahlungsprobleme, dass ein Anlagebetrug vorliegt.

Zunächst lohnt sich ein Blick auf die BaFin Warnliste, die öffentlich im Internet einsehbar ist. Allerdings ist diese BaFin Warnliste nicht so aktuell, wie es sich Betroffene gern wünschen. Denn die BaFin kann erst dann eine Warnmeldung veröffentlichen, wenn für einen Betrugsverdacht erhärtete Nachweise vorliegen.

Zu den aktuellen Fällen von Anlagebetrug führen wir daher eine eigene, stets aktualisierte Liste: Anlagebetrug Warnliste. Überprüfen Sie dort, ob Ihr Anbieter genannt ist. Sollte er nicht in der Liste auftauchen, heißt dies jedoch nicht automatisch, dass es ein vertrauenswürdiger Anbieter ist.

Denn unsere Anlagebetrug Warnliste aktualisierten wir auf Grundlage der Zuschriften, die wir erhalten, sowie der Fälle, die wir aktiv bearbeiten. Ferner werten wir die BaFin Warnliste und Warnmeldungen internationaler Finanzaufsichten aus.

Was tun, um den eigenen Finanzdienstleister hinsichtlich Anlagebetrug einzuordnen zu können?

Maßgeblich sind die jeweiligen Probleme, die zwischen Ihnen und dem angeblich seriösen Broker oder der augenscheinlich seriösen Trading-Plattform auftreten. Gibt es Auszahlungsprobleme? Wenn ja, weshalb?

Denn echte Finanzdienstleister würden niemals grundlos Auszahlungen blockieren. Auch werden nicht unbegrenzt weitere Einzahlungen verlangt, wenn es sich um eine professionelle Vertragsbeziehung handelt. Was tun seriöse Broker? Sie halten sich an die Verträge und Rechtsbestimmungen.

Bei Auszahlungsproblemen mit fadenscheinigen Begründungen sollten Betroffene gemäß vertraglicher Vereinbarung sofort ihr Geld zurück fordern. Kommt es zu keiner Auszahlung, handelt es sich vermutlich um einen Anlagebetrug, bei dem die Betrugsopfer dann Hilfe benötigen: Hilfe bei Anlagebetrug.

Folgende Punkte sind besonders kritisch und sollten als Alarmzeichen dienen:

  • Steuern seien zu zahlen
  • Geldwäschevorschriften blockieren angeblich Auszahlung
  • Technische Störung auf der Blockchain als Vorwand
  • Liquiditätsnachweis und Spiegeltransaktion wird verlangt
  • Broker melden sich nicht mehr
  • Trading-Plattform plötzlich offline
  • Negative Berichte im Internet über den Anbieter

Was tun, um sich nach einem Anlagebetrug zu schützen?

Steht bereits fest, dass Sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind, sollten Sie sofort bestimmte Schutzvorkehrungen treffen. Denn es drohen weitere Vermögensschäden und ein Datenmissbrauch.

Falls die Täter zwischenzeitlich auf Ihr Handy oder Ihren Computer einen Fernzugriff hatten, empfehlen wir die Änderung all Ihrer Login-Daten zum Onlinebanking und zu Kryptobörsen. Ansonsten könnten die Täter versuchen, selbst Monate später noch auf Ihre Guthaben zuzugreifen.

Installieren Sie eine aktuelle Antivirus-Software. Denn die Trading-Plattform, auf der Sie zugegen waren, könnte unbemerkt eine Schadsoftware auf Ihrem System implementiert haben.

Ferner müssen Sie sich darauf einstellen, dass ein Identitätsdiebstahl stattfinden könnte. Die Täter verfügen vermutlich über Ihren Personalausweis oder sonstige, persönliche Datensätze. Gegen einen Identitätsdiebstahl kann Ihr Rechtsanwalt präventive Schutzmaßnahmen treffen.

Was tun, wenn Fremdgelder angenommen und weitergeleitet worden sind?

In einigen Fällen von Anlagebetrug schicken die Täter das erbeutete Geld anderer Betrugsopfer an verschiedene Konten. So werden Betrugsopfer untereinander dazu missbraucht, Geldwäsche zu betreiben.

Falls Sie Fremdgeld erhalten haben, besteht womöglich ein Geldwäscheverdacht gegen Sie. Die Ermittlungsbehörden könnten womöglich neben der Täterverfolgung auch Sie als Betrugsopfer vernehmen.

Was tun? In diesen Konstellationen empfiehlt es sich, sämtliche Korrespondenz mit den Ermittlungsbehörden Ihrem Rechtsanwalt zu überlassen. Erfahrungsgemäß kann der Geldwäscheverdacht beim Anlagebetrug zeitnah ausgeräumt und aufgeklärt werden.

Rechtliche Verfolgung der Täter einleiten lassen!

Wenden Sie sich nach einem Anlagebetrug an einen spezialisierten Rechtsanwalt. Dies sollte möglichst schnell erfolgen, denn die Täter nutzen die Zeit, um erbeutete Vermögenswerte „in Sicherheit“ zu bringen.

Ihr Rechtsanwalt sollte explizit als Anwalt für Anlagebetrug auftreten und einschlägige Erfahrungen in diesem Bereich nachweisen können. So ist sichergestellt, dass Ihnen bestmöglich weitergeholfen werden kann.

Gemeinsam mit Ihrem Anwalt sollte der genaue Tathergang erarbeitet werden. Was ist wann geschehen? Welche Beweise können gerichtsfest gesichert werden? Welche Schutzmaßnahmen sind sinnvoll? Wie verhalten sich die Geldströme?

Ihr Anwalt wird unverzüglich eine juristisch fundierte Strafanzeige einreichen. Bei einem Auslandsbezug sollte die Strafanzeige an die ausländische Ermittlungsbehörde zugestellt werden. Darüber hinaus gilt es, die Finanzaufsichten – sowohl in Deutschland, als auch im Ausland – zu involvieren. Ferner können die Zahlungsdienstleister und Kryptobörsen anwaltlich kontaktiert werden.

Kostenfreie Ersteinschätzung zum Anlagebetrug einholen!

Nutzen Sie den unverbindlichen und für Sie kostenfreien Service unserer Kanzlei. Sie können Ihren Betrugsfall unkompliziert per E-Mail oder über das Kontaktformular melden.

Wichtig ist für uns die Information, wann Sie welche Geldsummen oder Kryptowährungen investiert haben. Ferner ist relevant, bei welcher Plattform oder durch welchen Broker es zu Probleme kommt, und was Sie selbst bereits getan haben, um eine Auszahlung zu erwirken.

Auf Grundlage der konkreten Rückmeldung, die Sie erhalten, können Sie frei über das weitere Vorgehen entscheiden. Wir teilen die Erfolgsaussichten zu aktuellen Anlagebetrugsfällen mit und beziehen uns auf Ihre speziellen Angaben.

Fragen und Antworten zur Hilfe bei Anlagebetrug

Grundsätzlich gilt, dass Sie schnellst möglich einen Rechtsanwalt einschalten sollten. Ihr Anwalt ist idealerweise auf Fälle von Anlagebetrug spezialisiert. Ferner sind Schutzvorkehrungen zu treffen, um weitere Vermögensschäden und einen Identitätsdiebstahl zu vermeiden. 

Die Finanzaufsichten ermitteln in Anlagebetrugsfällen. Sie veröffentlichen ferner Warnmeldungen und Warnlisten zum Anlagebetrug. 

 

Darüber hinaus unterstützen Finanzaufsichten die polizeilichen und staatsanwaltlichen Ermittlungen. Sie sollten daher unbedingt informiert und involviert werden. 

Die Ermittlungsbehörden verfolgen die Täter und in gewissem Maße auch die verlorenen Vermögenswerte. Hierfür werden Geldströme nachverfolgt, Kommunikationsdaten analysiert und bei Kryptowährungen die Blockchain untersucht. 

 

Bei Anlagebetrugsfällen ist oftmals ein Auslandsbezug gegeben. Somit ist die Strafanzeige womöglich an die im Ausland zuständige Ermittlungsbehörde zu richten.