Anlagebetrug mit Gold und Edelmetallen?

Anlagebetrug bezüglich Gold ist für Betroffene besonders belastend, da sie dieses Investment im Bereich der Edelmetalle speziell zur Diversifikation und zur Absicherung getätigt hatten. Durch Medienberichten sind zum Gold Betrug zahlreiche Fälle bekannt geworden.

Bei Gold und anderen Edelmetallen kann ein Anlagebetrug in verschiedenen Formen auftreten. Allen ist gemein, dass die geschädigten Goldanleger letztlich auf normalem Wege entweder keinerlei Geld zurück erhalten, oder sich die Renditeerwartungen nicht erfüllt haben.

Bei Anlagebetrug mit Gold sind folgende Schritte anzuraten:

  1. Kontaktieren Sie einen auf Anlagebetrug spezialisierten Anwalt.
  2. Ihr Rechtsanwalt wird mit Ihnen gemeinsam die Sach- und Rechtslage erörtern.
  3. Es geht darum, Beweise gerichtsfest zu sichern – nur so ist eine Verfolgung der Anlagebetrüger realistisch.
  4. Die notwendigen rechtlichen Maßnahmen gegen den Anlagebetrug sind zu ergreifen.


Nutzen Sie gern das Kontaktformular, um Ihren Betrugsfall mit Gold unverbindlich zu schildern. Sie erhalten zeitnah eine kostenfreie Rückmeldung eines spezialisierten Rechtsanwalts. Auch die Rolle der Rechtsschutzversicherung beim Anlagebetrug kann aufgeklärt werden, um schnellst möglich gegen die Betrüger juristisch vorzugehen.

Wenn Sie Gold kaufen, sollten Sie den Händler sorgsam auswählen, um nicht Opfer von Betrug zu werden!
Einfach aber effektiv: Mit Kauf von Gold in Originalverpackungen verringert man das Risiko von Anlagebetrug!

Betrug mit Gold über einen fake-Onlineshop?

Kriminelle nutzen das Bedürfnis von Kapitalanlegern nach einer finanziellen Absicherung gegen inflationäre Tendenzen und ausartende Geldpolitik der Zentralbank schamlos aus. Seitens der Anlagebetrüger werden fake-Shops im Internet erstellt, die optisch täuschend echt wie seriöse Goldhändlerseiten aussehen.

Selbstverständlich werden diese betrügerischen fake-Shops mit attraktiver Werbung versehen. So ist von Einmalangeboten die Rede, welche vermeintlich einen Einkauf von Gold oder anderen Edelmetallen zu unschlagbar günstigen Preisen zum Gegenstand haben.

Auf diesen gefälschten Onlineshops können die potenziellen Opfer des Anlagebetrugs wie von anderen Plattformen bekannt die gewünschten Goldmünzen, Goldbarren und andere Edelmetalle in ihren Warenkorb legen. Daraufhin werden verschiedene Zahlungsoptionen präsentiert, die eine schnelle Begleichung des Rechnungsbetrags ermöglichen.

Wer bei einem solchen fake-Shop bezahlt, erhält das bestellte Gold letztlich nicht. Teilweise werden Versandbestätigungen verschickt und per Mail versichert, dass die Lieferung bald eintreffe. Doch dem ist nicht so. Eine Auslieferung findet nicht statt.

Was tun gegen Anlagebetrug über fake-Shop?

Erfahrungsgemäß sollten Edelmetalle online nur bei namhaften Anbietern erworben werden. Neue Onlineshops sind zwar nicht per se verdächtig, doch lohnt es sich, nicht für ein augenscheinliches Sonderangebot den Totalverlust zu riskieren.

Betroffene sind jedoch gegenüber betrügerischen Onlineshops bei Gold nicht schutzlos gestellt. Da die Zahlungswege von der Kundschaft hin zu den Tätern hinter dem Anlagebetrug funktioniert hat, gibt es einen Geldstrom, der rechtlich und ermittlungstechnisch verfolgt werden kann. Irgendjemand hat das Geld der Betrogenen auf ein Bankkonto erhalten.

Meistens gibt es bei diesen Betrugskonstellationen zahlreiche Geschädigte in ganz Deutschland. Dadurch werden seitens der Ermittlungsbehörden teilweise Sammelverfahren angestrengt, um die Strafverfolgungskräfte zu bündeln und den Anlagebetrug umfassend aufdecken zu können.

Mitunter sind die Täter hinter dem fake-Onlineshop zeitnah gefasst. Es geht für die Betroffenen des Anlagebetrugs mit Gold dann darum, schnellst möglich die eigenen Ansprüche auf Rückzahlung geltend zu machen. Denn bei einer Vielzahl von Geschädigten ist anzunehmen, dass der Täterkreis bald eine Insolvenz anmelden und eine Haftstrafe antreten wird.

Anlagebetrug mit Gold und Edelmetallen bei vorgetäuschter Verwahrung?

Nicht nur gefälschte Onlineshops sind im Goldbereich betrügerisch aktiv. Auch die Verwahrung von Edelmetallen, oder besser gesagt die angebliche Verwahrung ebensolcher wird zum Anlagebetrug genutzt.

Goldanleger möchten die Edelmetalle nicht immer physisch bei sich zuhause oder in einem eigenen Schließfach aufbewahren. Daher werden gern Verwahrungsdienstleister genutzt. Diese Dienstleister haben den Auftrag, das Gold der Kundschaft an einem sicheren Ort aufzubewahren und bei Bedarf auszuliefern oder zu verkaufen. So entgehen bei seriöser Ausführung die Edelmetall-Investoren dem eigenen Risiko des Verlusts physischer Edelmetallbestände.

Allerdings gibt es in diesem Bereich eine Menge Anlagebetrug. Denn in Betrugskonstellationen wird das Gold der Kapitalgeber nicht wirklich verwahrt. Die Edelmetalle werden weiterverkauft, verliehen, oder wurden überhaupt nie tatsächlich beschafft. Bei dieser Form des Anlagebetrugs fällt der eigentliche Betrug erst dann auf, wenn eine Auslieferung oder ein Verkauf von der Kundschaft dieser unseriösen Verwahrer gefordert wird.

Betrugsmasche mit Gold: Zollfreilager und Auslandsverwahrung?

Die betrügerischen Scheinverwahrer nutzen eine Vielzahl von Werbeversprechen und wohlklingenden Anlageoptionen, um das Geld der Investoren einzuholen. So wird beispielsweise von einem Zollfreilager gesprochen, bei dem ein Erwerb von Silbermünzen und Silberbarren ohne Zahlung der Mehrwertsteuer und Differenzbesteuerung möglich sei.

Diese Zollfreilager existieren tatsächlich und werden von seriösen Goldhändlern angeboten. Beim Anlagebetrug nutzen die Täter den guten Ruf der Zollfreilager, um ihre Opfer zu überzeugen. Nach Zahlungseingang wird entweder kein Silber, Platin oder anderes Edelmetall erworben, oder das Zollfreilager wird zunächst wirklich bemüht, nur um das dort befindliche Edelmetallvermögen der Kundschaft zeitnah und gegen den Willen der Anleger weiter zu veräußern.

Die Auslandsverwahrung ist bei Gold, Silber, Platin und anderen Edelmetallen für die Investoren besonders interessant. Denn nicht selten fühlt sich die zahlende Kundschaft im eigenen Land nicht sicher vor staatlichen Übergriffen auf das Eigentum. Es gehört zu einer breiten Diversifikation dazu, nicht das gesamte eigene Vermögen in einem Land zu halten.

Doch die Auslandsverwahrung von Gold wird beim Anlagebetrug genutzt, um die Geldgeber zu schädigen. Für Betroffene ist es schwierig, die Begebenheiten im Ausland rechtssicher einzuschätzen. Letztlich erhalten Goldinvestoren in diesen Fällen lediglich Dokumente, die aussagen, die erworbenen Edelmetalle lägen hier oder dort abgesichert im Ausland. Tatsächlich ist dem aber nicht so.

Auch bei Gold ist man vor Betrug nicht geschützt. Anwalt hilft!
Anleger schwören auf physisches Gold in eigenen Händen, um Betrug bei Verwahrung durch Dritte zu vermeiden!

Anlagebetrug durch falsche Angaben bei seltenen Goldmünzen?

Im Edelmetallbereich sind nicht nur klassische Anlagemünzen und Anlagebarren beliebt. Um mögliche Wertsteigerung abseits des eigentlichen Goldpreises einfahren zu können, nutzen Investoren die Möglichkeit, in seltene Goldmünzen mit limitierter Auflage zu diversifizieren.

Bei diesen strengen Limitierungen einiger Goldmünzen ist in vielen Fällen eine Preissteigerung aufgrund der Seltenheit zu erwarten. Beispielsweise ist die bekannte Goldanlagemünze Krügerrand mittlerweile in einer extrem geringen Limitierung von weltweit 400 Stück als 2-Unzen-Ausführung erhältlich.

Beim Anlagebetrug mit Gold wird seitens betrügerisch agierender Verkäufer hinsichtlich etwaiger Sondermerkmale von Münzen und Barren getäuscht. Den kaufenden Kunden wird fälschlicher Weise suggeriert, es handele sich um eine Sonderedition, obwohl dem nicht so ist. Oder die Limitierung wird zwar grundsätzlich wahrheitsgemäß angesprochen, nicht aber die Details der Limitierung wie etwa zukünftig geplanter, zusätzlicher Nachpressungen seitens der Münzprägeanstalt.

Sofort-Tipp: Überprüfen Sie Angaben zu angeblichen Sondermerkmalen von Goldmünzen unbedingt beim Hersteller der Goldmünze. Namhafte Prägeanstalten bieten auf ihren Websites zahlreiche Informationen zu den eigenen Goldprodukten, sowie einen ansprechbaren Kundenservice, der offene Fragen zu Limitierungen und Eigenschaften der gewünschten Münze beantwortet.

All diesen Fällen ist gemein, dass die Käufer über wesentliche Eigenschaften des Goldinvestments getäuscht werden und nur durch diese Täuschung die Zahlung angewiesen haben. Damit handelt es sich um eine klassische Betrugsmasche, wie sie auch abseits von Gold und Edelmetallen auftritt. Gegen solche falsche Angaben, die zu einem faktischen Fehlkauf führen, kann sich juristisch gewehrt werden.

Betrügerischer Edelmetallverkäufer manipulierte tatsächlichen Goldgehalt?

Anlagebetrüger haben sich bei Gold und anderen Edelmetallen nicht nur auf die Erstellung von fake-Shops und unseriöser Verwahrung spezialisiert. Leider werden Goldmünzen und Goldbarren auf physischer und chemischer Ebene gefälscht und in Umlauf gebracht.

Hierbei gehen die Täter des Anlagebetrugs so vor, dass echt aussehende Edelmetallmünzen angefertigt werden, die jedoch im Kern kein Edelmetall enthalten. Beispielsweise sind Goldbarren erhältlich, die zwar als äußere Schicht in der Tat Feingold enthalten. Im Inneren dieser präparierten Barren findet sich jedoch kein Feingold vor, sondern Wolfram oder andere Elemente.

Die Käufer dieser betrügerisch hergestellten „Edelmetalle“ wissen davon nichts. Sie zahlen den vollen Kaufpreis für das eigentlich geplante Gold und erhalten teilweise Wertloses. Problematisch ist hierbei besonders, dass nicht nur das investierte Geld zum Großteil verpufft ist, sondern der Weiterverkauf solcher falschen Goldbarren strafrechtliche Konsequenzen für die bereits betrogene Person haben kann.

Beispiel: Person A erwirbt bei Person B einen großen „Gold“-Barren, der von Person B so präpariert worden ist, dass der Anschein eines Goldbarren vorliegt. Tatsächlich besteht der Barren nur zu 5% aus Feingold in der äußeren Schicht, der Rest im Inneren des betrügerisch angefertigten Objekts ist quasi wertloses Material. Hiervon bekommt Person A zunächst nichts mit und freut sich über den angeblichen Edelmetallbarren.

Als Person A einige Jahre später diesen Barren an die eigene Bank verkaufen möchte, stellt sich die Fälschung heraus. Nun wird gegen Person A seitens der Staatsanwaltschaft ermittelt, da zunächst der Verdacht naheliegt, dass Person A als Verkäufe die Fälschung vorgenommen hatte. Person B ist zu diesem Zeitpunkt bereits „über alle Berge“.

In einem solchen Fall ist der Anlagebetrug beim Gold mit weiteren Folgen für den ohnehin schon finanziell geschädigten Kapitalanleger verbunden. Wer zu Unrecht der Goldfälschung beschuldigt worden ist, sollte sich unverzüglich rechtsanwaltliche Hilfe einholen.

Anlagebetrug mit Gold und Edelmetallen steuerlich absetzbar?

Sollten die Täter des Anlagebetrugs nicht gefasst werden können, oder Sie aus sonstigen Gründen kein Geld zurück erhalten, gibt es weitere juristische Möglichkeiten. Denken Sie in diesem Zusammenhang daran, dass Sie eine Geldanlage getätigt haben, die vermutlich in einem Totalverlust geendet ist.

Hierbei kann die Frage, ob der Anlagebetrug steuerlich absetzbar ist, für Sie wichtig werden. Denn bei Käufe und Verkäufen von Gold, Silber und anderen Edelmetallen handelt es sich bei Privatanlegern steuerrechtlich um sogenannte private Veräußerungsgeschäfte.

Die privaten Veräußerungsgeschäfte werden steuerrechtlich in gewisser Weise miteinander verrechnet. Soll heißen: womöglich können Sie im Rahmen Ihrer Steuererklärung den eingetretenen Vermögensschaden als Verlust anführen. Dadurch könnten – je nach konkreter Betrugskonstellation – zukünftige Steuerlasten beim Verkauf echter Edelmetalle gemindert werden.

Für die steuerliche Absetzbarkeit des Anlagebetrugs kommt es bei Gold auf einige Faktoren an. Denn für die Anwendung der privaten Veräußerungsgeschäfte im Steuerrecht müssten tatsächlich Edelmetalle erworben worden sein – die dann jedoch zu einer uneinbringlichen Forderung erwachsen sind. Auch die Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft sind als Nachweis nicht unerheblich. Bezüglich der Frage, ob Ihr Anlagebetrug steuerlich absetzbar ist, sollten Sie einen Steuerberater oder spezialisierten Rechtsanwalt konsultieren.

Kostenfreie Ersteinschätzung von spezialisiertem Rechtsanwalt!

Unabhängig davon, wie Ihr konkreter Fall vom Anlagebetrug mit Gold liegt: auf dieser Website haben Sie die Möglichkeit, über das Kontaktformular oder per Mail eine kostenfreie Ersteinschätzung eines Rechtsanwalts zu erhalten.

Gehen Sie gern wie folgt vor:

  1. Schildern Sie, was konkret bezüglich Ihrer Edelmetalle vorgefallen ist.
  2. Wer hat den Anlagebetrug mit Gold begangen?
  3. Übersenden Sie Nachweise wie Schriftverkehr mit den Tätern, Kaufbelege und Verträge.
  4. Sie erhalten zeitnah eine kostenfreie Rückmeldung eines spezialisierten Anwalts.


Auf Grundlage unserer Ersteinschätzung können Sie frei entscheiden, ob Sie den betrügerischen Vorfall rechtlich weiter verfolgen möchten.

Fragen und Antworten zu Betrug mit Edelmetallen wie Gold

Sie sollten zeitnah einen spezialisierten Rechtsanwalt kontaktieren. Gemeinsam mit Ihnen wird Ihr Anwalt die notwendigen Beweise gerichtsfest sichern und rechtliche Schritte einleiten. 

Dies hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Viele Auslandsverwahrungen sind seriös und erfüllen ihren vorgesehenen Zweck. Beim Anlagebetrug mit Gold oder anderen Edelmetallen könnte es sein, dass sich das angeblich im Ausland befindliche Gold nicht wirklich dort befindet - oder nie tatsächlich für die Kundschaft erworben wurde.

Ob der konkrete Fall eines Anlagebetrugs mit Gold steuerlich absetzbar ist, hängt von vielen Faktoren ab. Es bedarf einer eingehenden Prüfung durch einen Steuerberater oder Rechtsanwalt.