AnyDesk Betrugsmasche

Haben Sie online Geld oder Kryptowährungen investiert, und wurden dabei von einer Person über AnyDesk „unterstützt“? Kein seriöser Anbieter verwendet diese Software, um Kapitalanlagen zu organisieren. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine AnyDesk Betrugsmasche, in die Sie herein geraten sind.

Sofortmaßnahmen:

  1. Haben die „Finanzberater“ noch etwas anderes über AnyDesk bei Ihnen auf dem Computer oder dem Handy gemacht?
  2. Keinen weiteren Zugriff gewähren. 
  3. Antivirus-Software installieren.
  4. Zugangsdaten zum Onlinebanking ändern.
  5. Kostenfreie Ersteinschätzung über das Kontaktformular einholen.

     

AnyDesk Betrugsmasche? Anwalt hilft!
Im Rahmen der AnyDesk Betrugsmasche wird die nützliche Software zur Begehung von Straftaten missbraucht und zweckentfremdet.

Unseriöse Broker setzen auf AnyDesk Betrugsmasche

Auf der vorliegenden Website sind viele Informationen zum Anlagebetrug zu finden. Es geht um unseriöse Trading-Plattformen und betrügerische Broker.

Die Täter hinter dieser Betrugsmasche missbrauchen AnyDesk, um auf die Endgeräte der Betroffenen zuzugreifen. Das geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem noch nicht ersichtlich ist, dass es ein Kapitalanlagebetrug wird.

Die Opfer vertrauen den Tätern noch. Sie sind dankbar, dass jemand ihnen hilft, die „komplizierten Transaktionen“ insbesondere bezüglich Kryptowährungen und Blockchain durchzuführen.

Wie AnyDesk funktioniert – und beim Anlagebetrug für Abzocke missbraucht wird!

AnyDesk ist an sich ein beliebtes und hilfreiches Programm. Denn über AnyDesk können sich die Nutzerinnen und Nutzer auf den Computer oder das Handy einer anderen Person einwählen.

Somit ist ein Fernzugriff möglich, der in dieser Form sonst nur durch physische Anwesenheit machbar wäre. Per AnyDesk kann also ein fremdes Endgerät „gesteuert“ werden – was in vielen Anwendungsbereichen sehr nützlich ist.

Beim hier diskutierten Anlagebetrug greifen die Täter auf diesem Wege auf die IT-Systeme der Betrugsopfer zu. Damit gelingen die geplanten Abzockerein umso schneller. Übrigens – nicht nur AnyDesk, sondern auch die vergleichbare Software TeamViewer wird zu diesen Zwecken eingesetzt (siehe: Betrugsmasche TeamViewer).

Anmeldung bei Kryptobörsen – Betrugsmasche zielt auf Kryptowährungen

Insbesondere fällt auf, dass bei der AnyDesk Betrugsmasche gezielt ein Account bei den namhaften Kryptobörsen eingerichtet wird. Nicht alle potenziellen Betrugsopfer können das „auf eigene Faust“.

Daher präsentieren sich die betrügerischen Broker und die Verantwortlichen unseriöser Trading-Plattformen als „full service“-Partner. Sie richten alles ein:

„Machen Sie sich keine Sorgen – wir regeln das“.

So lenken die Täter nicht nur das Betrugsopfer auf ihre eigenen, gefälschten Handelsplattformen, sondern führen die Betroffenen regelrecht durch ein Wirrwarr aus Verifizierungen, Anmeldungen und Registrierungen.

Zugriff auf Onlinebanking während AnyDesk Betrugsmasche

Nicht nur die Accounterstellung bei einschlägigen Kryptobörsen wird bei der AnyDesk Betrugsmasche „helfend übernommen“. Auch die Überweisungen vom Onlinebanking der Betrugsopfer wird teilweise über AnyDesk von den betrügerischen Brokern angeleitet.

So können die unseriösen Trader zielsicher komplizierte Auslandsüberweisungen, Limiterhöhungen oder Kreditüberziehungen in die Wege leiten. Alles auf Kosten der Betrugsopfer.

Dabei verstehen viele Betroffene nicht einmal, was während dieser AnyDesk-Sitzung tatsächlich passiert. Sie schauen auf ihren Bildschirm und sehen, wie „magisch“ der Mauszeiger bewegt wird.

Transaktionen über die Blockchain per AnyDesk

In den meisten Fällen des derzeit um sich greifenden Anlagebetrugs haben es die Täter auf Bitcoin und andere Kryptowährungen abgesehen. Über AnyDesk verschicken sie die digitalen Werte der Betrugsopfer auf ihre eigenen Wallets.

Denn eine Bitcoin-Transaktion kann kompliziert sein. Das wissen auch die betrügerischen Broker. Daher lassen sie sich bei der AnyDesk Betrugsmasche den Fernzugriff einräumen und können dann blitzschnell alle Vermögenswerte selbst über die Blockchain verschieben.

Um die „Betrugsopfer bei Laune zu halten“ präsentieren die unseriösen Trader während der AnyDesk-Sitzung teilweise hohe Bitcoin Guthaben auf der Blockchain. Die Täter zeigen dann echte Wallets von irgendwem, der viele Bitcoins besitzt.

AnyDesk Betrugsmasche wird nicht nur „einmal abgezogen“

Viele Betroffene melden sich über die vorliegende Website und schildern ihre Erfahrungen. Dabei zeigt sich, dass die Täter AnyDesk keineswegs nur ein einziges Mal einsetzen.

Chaos: Sie erhalten den Schein echter Investments über Monate hinweg aufrecht. Sie schalten sich andauernd neu auf den Computer der Betrugsopfer. Sie machen dies und jenes. Später folgt psychischer Druck. 

Womöglich wurde im Hintergrund Schadsoftware installiert. Dann könnten die Täter die personenbezogenen Daten der Betroffenen später für weiteres Unheil verwenden.

Oder die Täter greifen gespeicherte Dateien auf dem Computer der Betrugsopfer ab. Dies können Unterlagen jeder Art sein, oder Fotos.

Zwischendurch: Telefonate, Mails, Chatnachrichten

Die Täter wissen, wie es geht – leider. Sie halten „engen Kontakt“ mit den Betrugsopfern. Es wird teilweise täglich kommuniziert.

All dies dient dem Zweck, möglichst eine persönliche Beziehung vorzutäuschen. Sobald die betrügerischen Broker das Vertrauen der betroffenen Anlegerinnen und Anleger gewinnen können, ist „alles möglich“.

So endet diese AnyDesk Betrugsmasche für viele Betrugsopfer in einem empfindlichen Vermögensschaden. Denn die Täter sind nicht nur auf Kleingeld aus. Sie wollen möglichst das gesamte Kapital der potenziellen Betrugsopfer abgreifen.

Ermittlungsbehörden werten AnyDesk Datensätze aus

Doch es gibt auch gute Nachrichten zu dieser AnyDesk Betrugsmasche. Denn bei der Nutzung von AnyDesk werden IT-technisch Spuren hinterlassen. Diesbezügliche Datensätze liegen zunächst nur bei AnyDesk als Softwareanbieter vor.

Doch diese gespeicherten Daten können von AnyDesk seitens der Ermittlungsbehörden bei der Strafverfolgung abgefragt werden. Und auf AnyDesk ist Verlass – der Anbieter arbeitet eng mit den Strafermittlern zusammen.

In einigen Fällen wird der gesamte Computer von betroffenen Opfern ausgelesen. Das richtet sich selbstverständlich nicht gegen die Opfer, sondern dient IT-forensischer Spurensicherung. Alle Hinweise auf die Täter sollten ausgewertet und genutzt werden.

Spurensicherung weiter denken – Sie selbst können aktiv werden!

Vermutlich ist in Ihrem Fall noch mehr als nur die AnyDesk Betrugsmasche geschehen. Haben die Täter Sie womöglich ursprünglich auf den sozialen Netzwerken kontaktiert?

Krypto Betrug über Telegram

Krypto Betrug über Instagram

Krypto Betrug über Tinder

Dann liegen Ihnen umfangreiche Chatnachrichten, Profile, Mails oder sonstige Kommunikationsdaten vor. Diese Daten sollten Sie speichern. Am besten per Screenshot.

Ferner sind alle Rufnummern der Täter zu notieren. Meistens verwenden die betrügerischen Broker beim Anlagebetrug unterschiedliche Telefonnummern – manchmal rufen sie von dieser, manchmal von jener Nummer an. Alles archivieren.

Haben Sie den Überblick verloren? AnyDesk Betrugsmasche ist nur „Teil“ des Anlagebetrugs!

Die obigen Ausführungen konzentrierten sich auf die Verwendung von AnyDesk bei der aktuell grassierenden Betrugsmasche. Doch dahinter steckt mehr – nämlich ein hochorganisierter, schwerkrimineller Komplex an Tätern.

Nutzen Sie die Informationen auf dieser Website, um eine eigene Recherche anzustellen. Womöglich finden Sie sich in den folgenden Artikeln wieder:

Anlagebetrug mit Bitcoin und Kryptowährungen

Anwalt für Anlagebetrug einschalten?

Broker zahlt nicht aus, was tun?

Je mehr Sie selbst wissen, desto besser können Sie Ihre eigene Situation einordnen. Falls Sie hierbei Unterstützung benötigen – kein Problem.

Melden Sie sich über das Kontaktformular. Sie erhalten eine kostenfreie Ersteinschätzung vom spezialisierten Rechtsanwalt:

Kontaktformular

Fragen und Antworten zum Missbrauch von AnyDesk

Säubern Sie Ihren Computer oder Ihr Handy mit entsprechender Antivirus-Software. Schützen Sie Ihr Onlinebanking. Nutzen Sie die kostenfreie Ersteinschätzung vom Anwalt für Anlagebetrug. 

 

Erlauben Sie den unseriösen Brokern und betrügerischen Tradern keinesfalls erneut einen Fernzugriff. Sonst vergrößern Sie womöglich Ihren Vermögensschaden.

Vermutlich haben die betrügerischen Broker während dieser AnyDesk Betrugsmasche für Sie Transaktionen vorgenommen. Oder Sie wurden "ungefragt" auf Kryptobörsen und bei Onlinebanken angemeldet. 

 

Darüber hinaus könnte per AnyDesk "im Hintergrund" noch weiteres Unheil angestellt worden sein. Das sollte im Zweifel ein IT-Fachmann überprüfen. Wichtig ist, dass Sie zeitnah auf den Anlagebetrug reagieren.

Wenn Sie von der hier beschriebenen AnyDesk Betrugsmasche betroffen sein sollten, haben Sie vermutlich einen Vermögensschaden zu verzeichnen. Es könnte sich um "lupenreinen Anlagebetrug" handeln.

 

Dann sollten Sie die notwendigen, rechtlichen Maßnahmen gegen die Täter einleiten. Ferner sollten Sie Schutzvorkehrungen treffen, um sich vor weiteren Risiken zu bewahren.