Online-Anlagebetrug: neue Methoden der Finanzbetrüger!

Beim derzeit um sich greifenden Online-Anlagebetrug zeigt sich, dass die Täter auf neueste Methoden der Kommunikationstechnik und Kryptowährungen zurückgreifen. Ziel der Finanzbetrüger ist es, die Betrugsopfer zu immer weiteren Einzahlungen zu bewegen – ohne dass es letztlich zu einer Auszahlung kommt.

Sollten Sie vom Online-Anlagebetrug betroffen sein, können Sie folgende Schritte sofort unternehmen und sich eine kostenfreie Ersteinschätzung zu Ihrem Fall einholen:

  1. Nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.
  2. Schildern Sie bitte, was in Ihrem Fall vom Online-Anlagebetrug konkret vorgefallen ist.
  3. Welcher Broker oder welche Trading-Plattform ist betroffen?
  4. Wurden Kryptowährungen verwendet?
  5. Seit wann wird die Auszahlung verweigert?
  6. Sie erhalten unverzüglich eine kostenfreie Ersteinschätzung.


Auf Wunsch können zeitnah alle juristisch notwendigen Maßnahmen gegen die Anlagebetrüger eingeleitet werden. Ziel ist es, die Täter zu fassen und das investierte Geld nach dem Online-Anlagebetrug möglichst zurück zu erhalten. Über das Ausmaß der Fälle können Sie sich hier einen Eindruck verschaffen: Warnliste Anlagebetrug.

Online-Anlagebetrug? Anwalt hilft, Ihr Geld zurück zu fordern!
Beim Online-Anlagebetrug werden teilweise sogar Schreiben von echten oder erfundenen Behörden gefälscht.

Online-Anlagebetrug über Telegram, Tinder und WhatsApp?

Früher hatten es die Finanzbetrüger schwerer. Sie mussten in einen echten, direkten Kontakt zu den potenziellen Betrugsopfern treten. Beim heutzutage aktuellen Online-Anlagebetrug nehmen die Täter vorwiegend Kontakt über die digitalen Kommunikationswege auf.

So werden die bekannten Messenger-Apps wie WhatsApp, Telegram und Signal eingesetzt. Aber auch Plattformen wie Tinder, Twitter und Facebook dienen den Anlagebetrügern zum Erstkontakt. Selbst Anlagebetrug über YouTube wird zunehmend zum Problem.

In all diesen sozialen Netzwerken, Plattformen und Chat-Apps fertigen die Straftäter zunächst gefälschte Profile an. Stets werden attraktiv wirkende Profilbilder eingesetzt, sowie genügend Fotomaterial rechtswidrig verwendet, um einen echt wirkenden Eindruck zu hinterlassen.

Nach der ersten Kontaktaufnahme geht es oftmals nicht um das Thema Geldanlage oder Kryptowährungen. Es werden viel mehr zunächst private Informationen ausgetauscht. Erst später wird das Gespräch gezielt in Richtung Investmentoptionen gelenkt.

„Romance scam“ als Sonderfall vom Online-Anlagebetrug!

Eine besonders belastende Situation stellt der sogenannte „romance scam“ in den Fällen von Online-Anlagebetrug dar. Hierbei werden nicht nur Profile gefälscht, sondern in niederträchtigster Weise auch die Gefühle der Betrugsopfer missbraucht.

Die Täter gehen so weit, eine romantische Beziehung vorzutäuschen. Sie leiten die Gesprächsthemen auf intime Inhalte und stellen eine zwischenmenschliche, private Verbindung in Aussicht.

Sobald das Vertrauen gewonnen wurde, wird das Thema Trading angesprochen. Da es sich augenscheinlich ohnehin um eine „vertrauenswürdige Person“ handelt, der man bereits intime Informationen mitgeteilt hatte, scheint Skepsis fehl am Platz.

Erst im Nachhinein – nachdem der Online-Anlagebetrug durchgeführt worden ist und die Opfer sich mit einem empfindlichen Vermögensschaden konfrontiert sehen – kommt zum Vorschein, dass die Beziehung zum Erstkontakt lediglich vorgetäuscht worden ist. Der Schock sitzt dann entsprechend tief.

Gefälschte Trading-Plattformen und betrügerische Broker!

Um aus einem vorgespielten, echt wirkenden Kontakt über die digitalen Kommunikationswege hin zum Online-Anlagebetrug zu gelangen, werden die Täter weiter kreativ. Sie erstellen unseriöse Trading-Plattformen und geben sich als professionelle Broker aus.

Der Kontakt zu den gefälschten Handelsplattformen und betrügerischen Brokern kommt über die zuvor genannten sozialen Medien und Chat-Apps zustande. Aufgrund der „Empfehlung“ des Erstkontakts vertrauen die Betrugsopfer der angepriesenen Trading-Plattform oder dem angeblichen Broker.

Es werden zunächst kleinere Einzahlungen getätigt. Somit glauben die Betroffenen, sie könnten die Investmentmöglichkeit „austesten“, ohne ein großes Risiko auf sich nehmen zu müssen. Beim Online-Anlagebetrug werden den Betrugsopfern jedoch bereits mit den kleinen Ersteinzahlungen hohe Gewinne präsentiert.

Daraufhin folgen weitere Einzahlungen, die meist über die einschlägigen Kryptobörsen getätigt werden. Den Online-Anlagebetrug erkennen die Betrugsopfer erst, wenn es später zu erheblichen Problemen bei der Auszahlung ihrer Gelder oder augenscheinlichen Gewinne kommt.

Der Weg über die Kryptobörsen beim Online-Anlagebetrug!

Seitens der betrügerischen Broker und unseriösen Trading-Plattformen wird in vielen Fällen verlangt, dass die Euroguthaben zunächst auf eine Kryptobörse einzuzahlen sind. Hierbei werden insbesondere

  • Coinbase
  • Bitpanda
  • Kraken
  • Binance
  • crypto.com 


und weitere, namhafte Kryptobörsen anvisiert. Die Betrugsopfer sollen sich dort Accounts erstellen und ihr Euroguthaben dort „zwischenlagern“. Der angeblich seriöse Broker übernimmt dann den Umtausch in Kryptowährungen.

Im weiteren Verlauf werden diese Kryptowährungen dann von den Börsen abgezogen und auf die Wallets der Anlagebetrüger transferiert. Zu diesem Zeitpunkt denken die Betrugsopfer noch, dass die digitalen Werte zur Trading-Plattform geschickt worden sind.

Nach einer ganzen Weile, in der den Betroffenen stets suggeriert wird, sie würden renditestark am Kapitalmarkt partizipieren, verlangen die Betroffenen schließlich ihr Geld zurück. Doch es kommt kein Geld zurück. Stattdessen werden stets weitere Einzahlungen verlangt.

Kostenfreie Ersteinschätzung einholen!

Betroffene von einem Online-Anlagebetrug haben die Möglichkeit, sich unverbindlich eine konkrete Rückmeldung eines spezialisierten Rechtsanwalts für Anlagebetrug einzuholen. Nutzen Sie gern die Möglichkeit, Ihren speziellen Einzelfall zu schildern.

Welche Person hat wann mit Ihnen Kontakt aufgenommen? Wie wurde das Gespräch auf das Thema Trading gelenkt? Welche Summen haben Sie investiert? Und seit wann wird die Auszahlung verweigert?

Auf Grundlage Ihrer Fallschilderung erhalten Sie zeitnah eine kostenfreie Ersteinschätzung. Dies dient Ihnen als erste Orientierung der juristischen Möglichkeiten gegen den Online-Anlagebetrug.

Achten Sie bitte ferner darauf, dass die Täter womöglich erneut auf Sie zukommen werden – dann unter einer neuen Identität, mit hanebüchenen Vorwänden. Nehmen Sie keinesfalls weitere Einzahlungen vor und glauben Sie keiner proaktiven Kontaktaufnahme.

Fragen und Antworten

Schildern Sie Ihren Fall einem spezialisierten Rechtsanwalt. Erkundigen Sie sich zuvor, ob eine kostenfreie Ersteinschätzung angeboten wird. Ihr Anwalt wird - falls Sie dies wünschen - die notwendigen, rechtlichen Schritte gegen den Online-Anlagebetrug für Sie umsetzen.

Telefonische Kontaktaufnahmen durch die Täter sind selbst nach einem bereits durchgeführten Online-Anlagebetrug leider normal. Die Finanzbetrüger versuchen, Sie abermals "auszunehmen". Blocken Sie die unbekannten Rufnummern und melden Sie den Online-Anlagebetrug.

Beim Online-Anlagebetrug nutzen die Täter gezielt die Unerfahrenheit der Geldanleger bezüglich Kryptowährungen aus. Es wird oftmals suggeriert, ein Guthaben sei "auf der Blockchain" vorhanden - zunächst müsse jedoch eine Gebühr entrichtet werden. Glauben Sie daher keinen Dokumenten, die Ihnen ungefragt bezüglich etwaiger Guthaben auf der Blockchain zugesandt werden.