Warnliste Anlagebetrug 2022: diese Broker sind aufgefallen!

Mit der vorliegenden Warnliste Anlagebetrug sollen Geldanleger gewarnt werden. Bereits geschädigte Personen können in der Liste prüfen, ob ihr Anbieter aufgeführt wird.

Falls Sie Ihren Finanzdienstleister oder Broker hier vorfinden, sollten Sie zeitnah einen Rechtsanwalt für Anlagebetrug einschalten. Es gilt, schnellst möglich gegen den möglichen Anlagebetrug vorzugehen.

Über das Kontaktformular oder per E-Mail können Sie unverbindlich Ihren Einzelfall schildern. Sie erhalten unverzüglich eine konkrete Rückmeldung eines spezialisierten Anwalts. Auf Wunsch können die juristisch notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden, um möglichst Ihr Geld zurück holen zu können.

Falls Sie Ihren Finanzdienstleister oder Broker auf der Warnliste Anlagebetrug nicht finden können, bedeutet dies leider nicht, dass es ein seriöser Anbieter ist. Denn vielfach sind die Betrüger monatelang „unterwegs“ und geben sich einen vertrauenswürdigen Anschein. Ein Eintrag auf der Anlagebetrug Warnliste kann erst erfolgen, wenn ein erhärteter Betrugsverdacht vorliegt.

Warnliste vor Anlagebetrug! Anwalt informiert!
Aus unserer Beratungspraxis heraus führen wir zum Schutz von Anlegern unsere Warnliste Anlagebetrug!

November 2022: Warnliste Anlagebetrug!

Aktuell sind folgende Anbieter von uns auf der Warnliste Anlagebetrug aufgeführt. Die Einträge stammen aus Zuschriften besorgter Geldanleger, die wir erhalten. Ferner scannen wir die behördlichen Warnmeldungen bezüglich Anlagebetrugsfällen.

  1. DefStand: Eintrag auf der Warnliste Anlagebetrug, da eine Person per Mail über Auszahlungsschwierigkeiten berichteten.
  2. NMLS Consumer Access: Investor schildert, wie durch Täuschung hohe Einzahlungen erreicht wurden und letztlich keine Gewinnauskehrung stattfindet.
  3. Dexit Finanzen (dexit-finanzen.com): Anlagebetrug mit Kryptowährungen. Mehrere betroffene Personen schilderten ihre Erfahrungen.
  4. ANAFINEX (anafinex.com): Dubioser Online-Broker, der anscheinend Geldanleger um ihr Erspartes bringt. Warnung vor dieser Plattform.
  5. Insights Group UAB: Kapitalgeber wurde finanziell geschädigt.
  6. Investatlas: Investor schildert über Zuschrift negative Erfahrungen Erlebnisse. 
  7. Lifeinvest: Eintrag auf der vorliegenden, schwarzen Liste für Anlagebetrugsfälle, da Auszahlungen nicht vertragsgemäß durchgeführt werden.
  8. Vexxsel (vexxsel.online): Eintrag auf der Anlagebetrug Warnliste, da Erfahrungen eines Geldanlegers geschildert worden sind. Auszahlung wird verweigert.
  9. EmConsulting: Finanzaufsicht warnt und führt diesen „Anbieter“ auf einer eigenen Warnliste Anlagebetrug.
  10. Blueincapital (blueincapital.com): Person schildert schlechte Erfahrungen.
  11. Crypto FirmX (cryptofirmx.com): Eintrag auf der Warnliste Anlagebetrug, da eine Person sich per Mail gemeldet hat. 

Weitere Einträge auf der Warnliste Anlagebetrug! 

  1. tr-ex.app: Unseriöser Anbieter, der große Versprechen abgibt. Bisher keine Auszahlung möglich, daher Eintrag auf der Warnliste Anlagebetrug.
  2. Jointbid (jointbid.com): Schlechte Erfahrungen einer betroffenen Person, die kein Geld zurück erhält. Anscheinend keine Auszahlung und Verdacht auf Anlagebetrug.
  3. Priortrade Options (priortradeoption.com): Es kommt nicht zur Auszahlung, wie die schlechten Erfahrungen eines Investors belegen.
  4. Vamnex (vamnex.com): Vermutlich betrügerischer Anbieter, der Investorengelder nicht auskehrt.
  5. IGFB (igfb.one): Anlagebetrug durch negative Erfahrungen betroffener Personen naheliegend.
  6. Monecor Limited (monecorlimitedeu.com): Keine guten Erfahrungen von einem Geldanleger berichtet. Warnung vor diesem Anbieter.
  7. Octa Insurance FX (octainsurancefx.com): Dubioser Anbieter, der durch verweigerte Auszahlung auffiel.
  8. BitAsh (bitash.com): Negative Erfahrungen eines geschädigten Investors. Es kam zu keiner Auszahlung. Daher Verdacht auf Anlagebetrug.
  9. FlowXSpot (flowxspot.com): Unseriöserer Anbieter, der anscheinend keine Auszahlung erfolgen lässt. Erfahrungen aus einer Zuschrift lassen nichts Gutes vermuten.
  10. Citicryptrade: Broker Warnung, da geschädigte Person eingehend über die Abzocke berichtet hat. 
  11. Corporate X Invest: Anscheinend zweifelhafter Umgang mit Kryptowährungen.


Diese Liste ist nicht abschließend zu verstehen. Ein Eintrag auf der Warnliste Anlagebetrug erfolgt, wenn uns geschädigte Investoren konkret beauftragt haben oder  Nachweise einreichten, aus denen ein möglicher Anlagebetrug geschlossen werden konnte.

Dezember 2022: schwarze Liste der möglichen Anlagebetrüger!

Weitere unseriöse Broker und dubiose Trading-Plattformen haben auch im nächsten Monat ihr Unwesen getrieben. Die Anlagebetrug Warnliste stellt sich für diesen Monat wie folgt dar.

  1. TraderX Markets (traderx-markets.com): Dubioser Anbieter, der anscheinend der Nachfolger zum betrügerischen Broker „TraderCryptoX“ darstellt.
  2. Appoint Credit Union: Seriös wirkender, letztlich aber nicht vertrauenswürdiger Anbieter. 
  3. Compound AI (compound-ai.org): Schlechte Erfahrungen, die ein Investor mitteilt. Auszahlung Fehlanzeige.
  4. Privée Cie & Partners (privee-cie-partners.com): Erfahrungen eines Investors lassen nichts Gutes vermuten. Die Unterlagen dieses Anbieters sind sehr professionell aufbereitet. Doch ob eine Auszahlung erfolgt, steht in den Sternen. 
  5. swiss24.io: Wirkt wie ein echter, schweizerischer Finanzdienstleister. Doch es könnte sich um einen möglichen Betrug handeln. Daher Eintrag auf der vorliegenden schwarzen Liste für Anlagebetrug.
  6. GlobeinvestHub (globeinvesthub.com): Mandant schildert negative Erfahrungen. Rechtliche Schritte werden vorbereitet, da die Auszahlung nicht durchgeführt wurde.
  7. swiss-golden.com: Ebenso von betrügerischen Brokern das Kürzel „swiss“ in den Vordergrund gestellt, um den Anschein zu erwecken, in der Schweiz finanzaufsichtsrechtlich zugelassen zu sein. 
  8. UnicornFX (unicornfxlive.com): Hiermit zur Anlagebetrug Warnliste hinzugefügt. Investoren kommen nicht an ihre eingesetzten Finanzmittel.
  9. Firebird Crypto (firebirdcrypto.com): Anscheinend ein Anlagebetrug mit Kryptowährungen. Keine Auszahlung ist erfolgt und äußerst schlechte Erfahrungen von Betroffenem.

Weitere Warnungen:

  1. lacaptrading (lacaptrading.com): Aufgelöste Kapitalgeber berichten uns, dass hier keine Rückzahlung möglich ist. Gewinne werden nicht ausgekehrt.
  2. coinsbank.io: Unseriöser Kryptoanbieter, der stets weitere Einzahlungen fordert, letztlich aber keine Auskehrung der Investments oder angeblicher Gewinne ermöglicht.
  3. Enduring Markets (platform.enduringmarkets.com): Geschädigter Investor schildert negative Erfahrungen. Anscheinend kommt keine Auszahlung.
  4. BIT INDEX AI: Warnung. Es liegen mehrere Mails von Investoren vor, die über Abzocke berichten.
  5. Umbrella Capital (umbrellascapital.com): Zwei betroffene Anleger schildern, dass Ihr Festgeld nicht ausgezahlt wird. Weitere Informationen: Festgeld und Betrug bei Umbrella Capital Partners Plc?
  6. Monetaforex (monetaforex.com): Broker Warnung, da Auszahlung ausweislich der Erfahrungen eines Anlegers nicht erfolgen.
  7. BCBCoin (bcbcoin.com): Hinzugefügt zur Anlagebetrug Warnliste. Unseriöser Broker, der mit Kryptowährungen wirbt. Auszahlungsprobleme und kein Geld zurück.
  8. Europe Market (europemarket.io): Betroffener schildert negative Erfahrungen (keine Auszahlung).
  9. Equinox Investors (quinoxinvestors.com): Miserable Erfahrungen eines geschädigten Anlegers. Hier war keine Auszahlung zu bekommen. Daher Warnung vor dieser Plattform.
  10. RAI (8rai.com): Eintrag auf der Anlagebetrug Warnliste, da dieser „Anbieter“ mit Bezug zu Kryptowährungen einem geschädigten keinerlei Geld auszahlt.

Weitere Warnmeldungen zu möglichem Anlagebetrug:

  1. SoloTransfer (solotransfers.eu): Warnung vor dieser Plattform. Geschädigter Investor berichtet zu verweigerter Auszahlung und negativen Erfahrungen.
  2. Takumi (thcion.com): Schlechte Erfahrungen von einem Anleger, der sich meldete. Auszahlung wird verweigert.
  3. SwizzPro (swizzpro.com) – Reverra LLC: Zuschrift eines betroffenen Investors, der schlechte Erfahrungen gemacht hat. Keine Auszahlung. 
  4. Coinwan (coinwan.com): Schlechte Erfahrungen eines Investors. Vermutlich Betrug mit Kryptowährungen, es kam zu keiner Auszahlung.
  5. Cryptocoin (cryptocoinextrading.org): Erfahrungen einer geschädigten Person lassen auf einen Betrug schließen. Es erfolgte keine Auszahlung.
  6. Bitribe (bitribe.vip): Eintrag auf der Anlagebetrug Warnliste, da Mandant hier zu Schaden kam. Auszahlung wurde nicht bewilligt. Extrem schlechte Erfahrungen.
  7. Expochains (expochains.com): Betroffener teilt negative Erfahrungen mit. Es wurde keine Auszahlung vorgenommen.
  8. Tradero (tradero.co): Erfahrungen von einem Anleger lassen nichts Gutes vermuten. Er erhielt keine Auszahlung.
  9. Huobi Trades (huobitrades.com): Achtung! Verwechslungsgefahr mit seriöser Börse „Huobi“. Geschädigte Personen berichten ihre Erfahrungen zu HuobiTrades und es kam zu keiner Auszahlung. Eindringliche Warnung vor Huobi Trades (huobitrades.com).


Von den oben genannten Trading-Plattformen und Brokern sei hiermit eindringlich abgeraten (siehe Broker zahlt nicht aus). 

Ihr Anbieter ist nicht auf der Anlagebetrug Warnliste zu finden? Dennoch oberste Wachsamkeit!

Womöglich haben Sie auf einer Trading-Plattform oder über einen Broker bestimmte Geldsummen investiert und haben „erleichtert“ festgestellt, dass zumindest auf der hier vorliegenden Warnliste Anlagebetrug kein diesbezüglicher Eintrag vorhanden ist. Allerdings muss dies leider nichts bedeuten.

Denn erfahrungsgemäß sind Finanzbetrüger monatelang aktiv, bevor der eigentliche Betrug auffliegt. Somit ist eine Anlagebetrug Warnliste als reaktiv zu verstehen – die Einträge erfolgen, wenn bereits geschädigte Geldanleger eine Mitteilung eingereicht haben oder ein Fall bereits juristisch verfolgt wird (siehe auch: Anlagebetrug anzeigen).

Eine proaktive Warnliste Anlagebetrug kann nicht geleistet werden. Dies würde bedeuten, dass willkürlich vor Finanzdienstleistern gewarnt werden müsste.

Wenn Sie Ihren Broker oder Ihre Trading-Plattform hier nicht vorfinden, es aber dennoch zu folgenden Probleme kommt, können Sie sich über das Kontaktformular oder per E-Mail völlig unverbindlich bei uns melden. Denn Betroffene benötigen Hilfe bei Anlagebetrug:

  • Broker zahlt nicht
  • Kontaktabbruch mit Trading-Plattform
  • Dubiose Dokumente wurden übersandt
  • Angebliche Steuern, Gebühren oder Liquiditätsnachweise sollen erbracht werden
  • Die „persönlichen Betreuer“ wechseln ständig
  • Auszahlung wird verweigert

Anlagebetrug im Internet durch hochprofessionelle Betrügernetzwerke!

Doch wie schaffen es die Finanzbetrüger, im Onlinebereich so viele Personen in ihren Vermögenswerten zu schädigen? Es handelt sich um ein internationales Netzwerk an hochprofessionellen Straftätern.

Einerseits werden eine Unzahl an seriös wirkenden, letztlich aber gefälschten Trading-Plattformen vorbereitet. Diese Handelsplattformen werden von den Tätern in sozialen Medien oder auf YouTube massiv beworben. Den Betrugsopfern wird suggeriert, sie könnten spielend leicht und zunächst mit sehr überschaubaren, kleineren Geldsummen die Trading-Plattform „testen“.

Selbstverständlich sind diese Handelsplattformen zunächst auf keiner schwarzen Liste für Anlagebetrug zu finden. Somit haben die Betroffenen keine Chance durch eine eigene Recherche auf den geplanten Betrug zu stoßen.

Im weiteren Verlauf schaltet sich zumeist ein „persönlicher Betreuer“ als Broker ein, der vorgibt, mit der kleinen Einzahlung bereits Gewinne zu verzeichnen. Größere Einzahlungen sind dann die Folge.

Erst sehr viel später bemerken die Betrugsopfer, dass weder der Ansprechpartner, noch die Trading-Plattform vertrauenswürdig ist. Denn Gelder werden nicht ausgezahlt, stattdessen wird weiteres Kapital verlangt. Zwischenzeitlich könnte der Anbieter sogar in einer behördlichen Warnmeldung erwähnt werden und mit negativen Berichten anderer Geschädigter im Internet in Erscheinung treten.

Anlagebetrug mit Kryptowährungen, Gold und Aktien!

Die oben in der Warnliste Anlagebetrug aufgeführten Anbieter sind uns gegenüber dadurch in Erscheinung getreten, dass für Geldanleger attraktiv erscheinende Anlageklassen ausgewählt worden sind. Primär ging es stets um Bitcoin und Kryptowährungen, sowie um Gold und Aktien.

Beim derzeit in hoher Fallzahl auftretendem Anlagebetrug mit Bitcoin und Kryptowährungen zeigt sich, dass die Blockchain als Vorwand eingesetzt wird, um Vermögenswerte zu erbeuten. Es werden seitens der Täter explizit die momentan mit einem medialen Hype versehenen Coins ausgewählt.

Die „persönlichen Betreuer“ versprechen, das Investment in die digitalen Werte sei reibungslos möglich und würde enorme Kurssteigerungen mit sich bringen.

Wichtig: Viele der Finanzbetrüger auf unserer schwarzen Liste für Anlagebetrug haben gefälschte Dokumente an die Betrugsopfer versendet. Diese Schriftstücke sind meist als „von der Blockchain“ stammend gekennzeichnet. Keinesfalls sollten daraufhin Zahlungen geleistet werden, sonst vergrößert sich der Vermögensschaden.

Auch der Anlagebetrug mit Gold und anderen Edelmetallen greift um sich. Hierbei nutzen die Täter gezielt den Wunsch eher unerfahrener Investoren nach der „sicheren Kapitalanlage“ aus. Es wird bei diesen Betrugsfällen suggeriert, das Gold befinde sich im Ausland und sei dort sicher verwahrt.

Warnliste Anlagebetrug von BaFin, FINMA und FMA?

Internationale Finanzaufsichten sind bereits darüber informiert, dass der Anlagebetrug im Internet um sich greift. Jene Behörden arbeiten eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen und sind insbesondere bei der Prävention tätig.

So ist beispielsweise seitens der deutschen BaFin, der österreichischen FMA und der schweizerischen FINMA auf den jeweiligen Websites nachzulesen, welche Anbieter sich als unseriös herausstellten. Somit führen diese Finanzaufsichten quasi eine behördliche schwarze Liste für Anlagebetrug.

Sofort-Tipp: Über die hier verlinkten Seiten der Finanzaufsichten können sich Betroffene eigenständig informieren. Sollte auf dieser oder jener behördlichen Warnliste Anlagebetrug der eigene Broker oder die eigene Trading-Plattform genannt sein, ist definitiv ein erhärteter Betrugsverdacht gegeben.

Diese Warnmeldungen einer Behörde sind jedoch in vielen Fällen nicht so aktuell, wie es nötig wäre, um tatsächlich weitere Betrugsfälle effektiv einzudämmen. Denn bevor eine Behörde eine öffentliche Warnmeldung über einen Anbieter herausgibt, muss 100% sicher sein, dass es eine rechtlich fragwürdige Konstellation ist.

Auf einen bloßen Verdacht hin wird keine Finanzaufsicht einen Dienstleister in der eigenen schwarzen Liste für Anlagebetrugsfälle erwähnen.

Echte Fallschilderung einer betrogenen Investorin!

Weshalb eine Anlagebetrug Warnliste wichtig sein kann, mag die folgende, anonymisierte Zuschrift belegen, welche über die vorliegende Website übermittelt wurde:

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Wehrmann,

ich bin einem Bitcoin Betrüger auf den Leim gegangen. Insgesamt habe ich 5000 Euro verloren. 1000 Euro habe ich in Bitcoin investiert und einen angeblichen Gewinn von 38000 Euro gemacht. Um diese ausgezahlt zu bekommen, sollte ich eine Provision von 4000 Euro überweisen.

Diese habe ich in zwei Teilen zu je 2000 Euro über meine Hausbank auf eine Bank in England (Moonpay) überwiesen. Danach sollte ich dann das Geld über eine Wallet auf mein Konto ausgezahlt bekommen.

Mittlerweile war der Gewinn auf 78.000 Euro angestiegen. Als dann alles geklärt war und die Überweisung stattfinden sollte, brauchten sie auf einmal eine Personalkarte, die hochgeladen werden sollte  Da war nie die Rede von gewesen. Für diese Karte sollte ich nochmals 7500 Euro überweisen. Da war für mich endgültig Schluss und ich habe sofort den Kontakt abgebrochen.

Ich habe mich dann auf der Plattform beschwert (Telegramm), darüber lief das Ganze, und wollte noch andere warnen. Meine Kommentare wurden sofort gelöscht. Ein Geschädigter hat sich aber noch melden können und mir meinen Verdacht bestätigt.

Der Betrüger nannte sich auf Telegram „Agent Adriano“. Er schrieb mich noch mehrfach an, dann auch über WhatsApp. Ich habe ihn und die Gruppe gesperrt. Dann kam heute ein Anruf von einer angeblichen Eva Meier (…).“

Wie ging es weiter in diesem Fall von Anlagebetrug? Warnliste kam womöglich zu spät?

Die betroffene Anlegerin schilderte den weiteren Verlauf vom Anlagebetrug wie folgt:

„Sie wäre auf mein Konto gestoßen bei ihren Rückverfolgungen und hätte gesehen, dass ich dort mittlerweile eine hohe Summe hätte, die ja mir gehören würde und die sie an mich zurück zahlen möchten. Ich müsste mir eine Wallet zulegen und könnte dann an das Geld kommen.

Ich bin da mittlerweile sehr skeptisch und habe sie jetzt erstmal hingehalten. Ich will mit diesen Machenschaften ehrlich gesagt nichts mehr zu tun haben und am liebsten das Ganze rückgängig machen. Sehen sie da eine Chance? Ich bin aktuell noch im Urlaub und Ende der Woche wieder Zuhause.

Vielleicht könnten wir dann mal telefonieren. Außerdem möchte ich nicht, das dort in meinem Namen weiter Einkäufe getätigt werden oder gar Geldwäsche stattfindet. Da würde ich mich gerne absichern. Mit freundlichen Grüßen.“

Dieser Investorin konnte über die vorliegende Website zeitnah weitergeholfen werden. Es zeigte sich, dass der Anlagebetrug per Telegram „durchgezogen“ wurde und die Täter letztlich den Kontakt abbrachen. Auf der Warnliste Anlagebetrug war zum Zeitpunkt, den diese Person betraf, noch keine namentliche Erwähnung der Täter zu sehen. Diese wurden umgehend nach der Mitteilung der Investorin in die Warnliste aufgenommen.

Rechtlich gegen Anlagebetrüger vorgehen!

Betrugsopfer sind nicht schutzlos gestellt. Über einen spezialisierten Rechtsanwalt können zeitnah die erforderlichen Maßnahmen eingeleitet werden. Oberstes Ziel ist es, das verloren geglaubte Geld zurück zu holen und weitere Vermögensschäden zu vermeiden.

Hierfür ist einerseits erforderlich, dass die Betroffenen sämtliche Nachweise gerichtsfest sichern. Denn ohne die Kommunikationsdaten und Erfassung der Geldströme ist eine Rechtsverfolgung nur schwer umsetzbar.

Andererseits sollte so schnell wie möglich eine juristisch fundierte Strafanzeige erstattet werden. Dies kann in Deutschland erfolgen, allerdings sind oftmals ausländische Anbieter im Anlagebetrug verwickelt. Es ist dann bei der im Ausland zuständigen Ermittlungsbehörde ein Strafantrag zu stellen.

Schließlich ist es ebenso wichtig, sich vor weiteren Schäden zu schützen. Bei den derzeit aktuellen Fällen vom Anlagebetrug haben die Betrugsopfer meist ihren Personalausweis auf einer unseriösen Trading-Plattform oder bei einem betrügerischen Broker eingereicht.

Die Gefahr eines Identitätsdiebstahls durch die Täter ist somit gegeben. Ihr Anwalt wird Ihnen dabei helfen können, präventive Schutzmaßnahmen gegen einen Datenmissbrauch einzuleiten. Weitere Informationen: Was tun bei Anlagebetrug?

Kostenfreie Ersteinschätzung zum Anlagebetrug einholen!

Falls Sie bereits nachweislich Betrugsopfer worden sind, oder derzeit ein ungutes Gefühl bezüglich Ihres Finanzdienstleisters haben, können Sie sich gern unverbindlich melden. Schildern Sie uns bitte, was konkret vorgefallen ist:

  • Bei welchem Broker oder welcher Trading-Plattform haben Sie investiert?
  • Wurden Kryptowährungen verwendet?
  • Wird eine Auszahlung verweigert?
  • Haben Sie die Anlagebetrug Warnliste diesbezüglich geprüft?


Zeitnah erhalten Sie eine kostenfreie Ersteinschätzung zu Ihrem konkreten Einzelfall. Auf dieser Grundlage können Sie entscheiden, ob Sie rechtliche Maßnahmen gegen die möglichen Anlagebetrüger wünschen.

Gern nehmen wir auch bloße Hinweise entgegen, um die hier vorliegende Warnliste Anlagebetrug hochaktuell weiterführen zu können.

Fragen und Antworten

Sie sollten unverzüglich einen auf Anlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt einschalten. Ihr Anwalt wird gegen die Finanzbetrüger die rechtlich notwendigen Schritte für Sie einleiten. 

Nein. Es kann sein, dass Ihr Broker oder Ihre Trading-Plattform derzeit noch den Anschein der Seriosität wahrt und erst sehr viel später - nämlich wenn Geschädigte sich melden - auf der Warnliste Anlagebetrug auftaucht.

 

Insofern ist die Tatsache, dass Ihr Anbieter momentan nicht auf der Anlagebetrug Warnliste vorgefunden wird, leider keine "Entwarnung".

Sehr gern hören wir von Ihnen und Ihrem speziellen Einzelfall per E-Mail oder über das Kontaktformular. Teilen Sie uns bitte mit, welcher Broker oder welche Trading-Plattform betroffen ist und weshalb es zu Problemen kommt.