Wo erhalte ich Hilfe bei Anlagebetrug?

Anlagebetrug als Phänomen der Cyberkriminalität greift um sich. Hilfe bei Anlagebetrug erhalten die geschädigten Geldanleger bei einem spezialisierten Rechtsanwalt.

Nutzen Sie die Möglichkeit, sich eine kostenfreie Ersteinschätzung über das Kontaktformular oder per E-Mail einzuholen. Schildern Sie hierbei bitte, welche Schadensumme bei Ihnen vorliegt, welche Plattform oder Investmentfirma den Schaden verursacht hat und wie wir Sie für unsere Rückmeldung erreichen können.

Anlagebetrug beginnt unscheinbar über das Internet!

In vielen Fällen beginnt der Anlagebetrug über YouTube. Auf YouTube oder vergleichbaren Videoplattformen ist es den Tätern möglich, gezielt Werbeanzeigen zu schalten. So schauen sich die potenziellen Opfer die gewünschten Videos wie gewohnt an und sehen plötzlich ein Werbevideo, welches über „nie dagewesene Renditechancen“ berichtet.

Per Klick auf dieses Video gelangen die später geschädigten Investoren auf Tradingseiten. Es folgt die Anmeldung, Registrierung, Verifizierung und Einzahlung der angedachten Investmentsumme. Später sind die diesbezüglichen Werbevideos nicht mehr auffindbar, da entweder YouTube diese Videos zielsicher einer Löschung zuführt, oder die Betrüger bereits an anderer Stelle unter Verwendung neuer, „besserer“ Videos agieren.

Auch über WhatsApp, Telegram, Tinder, Facebook und Twitter verbreiten die Finanzkriminellen ihre Informationen und Links. Teilweise wird regelrecht mit fake-Profilen ein romantischer oder zumindest sehr vertraulicher Austausch angestrebt, sodass die Betrogenen sich zunächst sehr sicher durch den persönlichen Kontakt fühlen.

Hilfe bei Anlagebetrug? Wir sind als Anwalt auf Betrugsfälle bei der Geldanlage spezialisiert.
Personen, die nach einem Anlagebetrug Hilfe bei einem Rechtsanwalt suchen, sind häufig auf derartige gefälschte Identitäten hereingefallen!

Was ist keine Hilfe bei Anlagebetrug?

Die geschädigten Investoren sollten einige Punkte beachten, um sich selbst keine Nachteile in der bereits unangenehmen Situation zu verschaffen. Denn wer nicht rechtssicher und klug agiert, verspielt die Chance, überhaupt noch Geld zurück erhalten zu können.

Im Folgenden führen wir Umstände auf, die eher den Tätern nützen als den Anlagebetrugsopfern:

  1. Betrugsopfer sollten nicht alleine gegen die Täter vorgehen. Vertrauen Sie sich jemandem an. Ohne einen kommunikativen Austausch mit einer anderen Person sind Sie isoliert und treffen womöglich nicht die richtigen Entscheidungen.

  2. Forenbeiträge und soziale Medien sind nicht die richtigen Informationsquellen für geschädigte Kapitalanleger. In diesen Informationskanälen werden nicht selten schlicht und ergreifend fehlleitende Aussagen getroffen.

  3. Vorsicht vor unseriösen Firmen, die Ihnen großmündig versprechen, die investierten Gelder „garantiert“ zurückholen zu können. Oft sind dies Nebenfirmen der eigentlichen Anlagebetrüger – hierüber wird versucht, aus den Opfern nochmals Geld „herauszuholen“.

  4. Glauben Sie keinen Schriftstücken, die Ihnen per Mail von angeblichen Behörden, Finanzaufsichten, von der Blockchain oder einem Aktienanbieter zugesandt werden. Es könnte sein, dass die Betrüger erneut auf diese Weise auf Sie zugehen werden.


Effektive Hilfe bei Anlagebetrug bedeutet viel mehr, dass die Geschehnisse rechtssicher aufgearbeitet, eingeordnet, die Beweise gerichtsfest gesichert und die notwendigen juristischen Schritte eingeleitet werden. Nur so können die Finanzbetrüger einer gerechten Strafe zugeführt werden.

Es ist in diesen Fällen bereits schwierig genug, die Täter zu erwischen – daher sollte bei der Rechtsverfolgung auf einschlägige Expertise von einem spezialisierten Anwalt für Anlagebetrug zurückgegriffen werden.

Kryptowährungen, Aktien und Gold – den Tätern ist alles Recht!

Die betrügerischen Broker nutzen alle gängigen Anlagegüter, die auf ihre potenziellen Betrugsopfer renditestark wirken. Hierbei sind Kryptowährungen, Aktien und Gold sehr beliebt – denn davon hat zumindest jeder schon einmal etwas gehört.

Beim Anlagebetrug mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen nutzen die Kriminellen einschlägige Kryptobörsen, um die Gelder ihrer Opfer anzunehmen. Auf den Börsenplätzen werden wir Investmentsummen zeitnah in Bitcoin, Ethereum oder Tether umgetauscht. Dies ermöglicht es den Anlagebetrügern, schnellst möglich die Kryptowerte von der Börse abzuziehen – und zwar in die eigenen Wallets. Auf diese Täterwallets haben die Betrugsopfer selbstverständlich keinen Zugriff, da ihnen der sogenannte private key fehlt.

Hilfe bei Anlagebetrug brauchen die Opfer seitens der Kryptobörsen im Übrigen nicht erwarten. Die Kryptobörsen verweisen in diesen Betrugskonstellationen oftmals schlicht und ergreifend darauf, dass die Betrugsopfer selbst Schuld seien und die Börse nichts unternehmen können. Dies ist nicht immer die zutreffende rechtliche Einschätzung der Anlagebetrugskonstellation.

In Betrugsfällen mit Edelmetallen wird seitens der kriminellen Akteure gern mit attraktiven Renditechancen hinsichtlich Gold, Platin und Palladium geworben. Auch Silber sei stets „kurz vor dem Ausbruch“ und könnte „jederzeit über 400 US-Dollar pro Unze“ erreichen. Da Gold als sicherer Hafen für Krisenzeiten gilt, fühlen sich die Betrugsopfer zunächst recht zuversichtlich. Gold könne nicht einfach einen Totalverlust einfahren, wie es bei Kryptowährungen der Fall sein kann – so zumindest die Denkweise.

Doch beim Anlagebetrug mit Gold wird kein echtes Gold erworben. Somit ist der Totalverlust sehr wohl eingetreten, denn es handelt sich um einen Betrug. Die geschädigten Kapitalgeber haben weder Zugriff auf ihr angeblich vorhandenes Gold, noch können sie dieses „digital verkaufen“ und die Erlöse auszahlen lassen.

Hilfe bei Anlagebetrug durch Finanzaufsicht?

Betroffene eines Anlagebetrugs können sich zwar an die Finanzaufsicht wenden, doch dies ist meist schwieriger als gedacht. Denn in vielen Fällen befinden sich die Täter und die Investmentplattformen im Ausland. Es hilft in diesen Konstellationen nur bedingt, der deutschen Finanzaufsicht eine diesbezügliche Information zukommen zu lassen – es muss viel mehr die im Ausland zuständige Stelle kontaktiert werden.

Bei der Auslandskorrespondenz stoßen die betrogenen Geldanleger auf weitere Hürden. Informationen über etwaig betrügerisch agierende Investmentfirmen müssen in der jeweiligen Landessprache, mindestens jedoch in einwandfreiem Englisch eingereicht werden.

Beispiel: Person A wurde Opfer eines Anlagebetrugs durch den Broker B. Da der Broker B in Singapur seinen Aufenthalt hat, kann die deutsche Finanzaufsicht hier nur wenig Hilfe beim Anlagebetrug bieten. Die betroffene Person A muss sich an die Finanzaufsicht in Singapur wenden, um erfolgreich eine Betrugsmeldung einreichen zu können. Deutsche Schreiben können von ausländischen Finanzaufsichten in der Regel jedoch nicht bearbeitet werden.

Die Einmeldung eines Finanzbetrugs bei den regulatorischen Stellen im Ausland ist ferner nicht mit einer einfachen Mail oder einem Brief getan. Oftmals werden detaillierte Tathergangsangaben abverlangt, darüber hinaus sind die notwendigen Nachweise in ordnungsgemäßer Form einzureichen. Andernfalls kann die ausländische Finanzaufsicht nicht effektiv weiterhelfen.

Spezialisierter Anwalt leistet Opfern Hilfe in Fällen von Anlagebetrug!
Auch bei der Ermittlung von Behörden in Hong Kong ist die saubere Aufarbeitung des Tathergangs wichtig, um Hilfe bei Fällen von Anlagebetrug zu leisten!

Weitere Vermögensschäden vermeiden!

Neben der juristischen Verfolgung der Täter und der Geldströme, um möglichst das verloren geglaubte Vermögen zurückholen zu können, sollten weitere Punkte beachtet werden. Die Täter in diesen Betrugsfällen sind hochprofessionell organisiert und verfügen über verschiedene Fähigkeiten, um noch mehr Geld von bereits betrogenen Personen zu stehlen.

Beispielsweise wird im Verlauf der Investmenttätigkeiten – also zu einem Zeitpunkt, wo von einem Betrug noch keine Spur zu sehen ist – seitens der geschädigten Investoren Fremdzugriffe auf die Computer, Handys und Konten gewährt. Die angeblich seriösen Broker „helfen“ dann dabei, Transaktionen vorzunehmen, Kryptowährungen zu kaufen oder Goldanlagen zu tätigen. Bei dieser „Hilfe“, die natürlich keine echte Hilfe ist, nutzen die Kriminellen die Chance, um Schadsoftware auf den Endgeräten der Betrugsopfer zu installieren.

Über solche heimlich eingepflanzten Computerprogramme haben die Täter selbst Monate nach dem eigentlichen Betrugsvorfall noch die Möglichkeit, ungewünschte Transaktionen vorzunehmen, Daten abzufangen oder einen Identitätsdiebstahl durchzuführen. Es empfiehlt sich daher, unbedingt die eigene IT-Sicherheit überprüfen zu lassen.

Hilfe bei Anlagebetrug bedeutet effektive Täterverfolgung!

Wie der NDR kürzlich berichtete, gelingt es Ermittlungsbehörden durchaus die findigen Anlagebetrüger zu erwischen. Hierfür ist jedoch notwendig, dass die Betrugsopfer den Anlagebetrug ordnungsgemäß melden und die notwendigen Beweise gerichtsfest gespeichert haben. Darüber hinaus muss teilweise privat eine gewisse Verfolgung der Geldströme angestrengt werden.

Bei Taten mit Auslandsbezug ist anzuraten, einen Rechtsanwalt einzuschalten, der über Erfahrungen mit ausländischen Ermittlungsbehörden und weiteren zu involvierenden Stellen verfügt. Dies erhöht die Chance, das Geld zurück holen zu können, durchaus erheblich.

Fragen Sie die von Ihnen ausgewählte Kanzlei vorab, ob eine kostenfreie Ersteinschätzung angeboten wird. Denn die bereits geschädigten Anleger sollten vorab transparent über die Erfolgsaussichten aufgeklärt werden – alles andere wäre keine tatsächliche Hilfe bei Anlagebetrug. Es handelt sich um hochkomplexe Betrugsfälle, deren juristische Bearbeitung anspruchsvoll ist.

Fragen und Antworten zur Hilfe im Falle von Anlagebetrug

Wir empfehlen, den eigenen Betrugsvorfall unverbindlich einem spezialisierten Rechtsanwalt zu schildern. Klären Sie vorab mit dem Anwalt, ob eine kostenfreie Ersteinschätzung möglich ist. 

Auch im Ausland ist Anlagebetrug strafbar. Kontaktieren Sie einen Rechtsanwalt, der für Sie zielsicher die ausländischen Zahlungsdienstleister, Ermittlungsbehörden und Finanzaufsichten anwaltlich anschreiben kann. 

Es kommt darauf an. Viele Kryptobörsen möchten lieber nichts mit Betrugskonstellationen zu tun haben und schieben die Schuld bei nahezu allen Fällen auf die Betrugsopfer. Das muss aber nicht die rechtlich korrekte Betrachtungsweise sein.