Broker zahlt nicht aus?

Ihr Broker zahlt nicht aus, obwohl Ihnen die Auszahlung zusteht. In einer solchen Situation sollten Sie sofort überprüfen, ob Sie womöglich einem Anlagebetrug aufgesessen sind.

Denn die Anzahl der Fälle von betrügerischen Brokern und unseriösen Trading-Plattformen hat zugenommen. Betroffene können nicht immer sofort erkennen, ob sie es mit einem echten Broker oder einem betrügerischen Broker zu tun haben.

  1. Broker zahlt nicht aus? Sofort reagieren.
  2. Anlagebetrug Warnliste überprüfen.
  3. Zahlungsaufforderung mit Fristsetzung.
  4. Broker zahlt immer noch nicht aus?
  5. Rechtsanwalt einschalten.
  6. Gegen Anlagebetrug vorgehen.


In Fällen eines Anlagebetrugs sind die geschädigten Geldanleger nicht schutzlos gestellt. Denn das Strafgesetzbuch stellt den Kapitalanlagebetrug unter Strafe. Wenn der Broker nicht zahlt, obwohl er dazu verpflichtet wäre, macht sich dieser Broker strafbar.

Ein spezialisierter Anwalt mit Erfahrungen im Bereich Anlagebetrug kann Ihnen dabei helfen, Ihre Ansprüche rechtssicher geltend zu machen. Notfalls können gerichtliche Schritte und behördliche Aktivitäten angeregt werden.

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Anlagebetrug greift um sich: Kryptowährungen und gefälschte Trading-Plattformen!

Allein über die hier vorliegende Website melden sich mehr und mehr Menschen, deren Broker nicht auszahlt. In den allermeisten Fällen entlarvt sich der angeblich seriöse Broker dadurch als betrügerisch.

Auffällig ist, dass meistens der Anlagebetrug mit Kryptowährungen durchgeführt wird. Vermutlich ist die mediale Berichterstattung ein „hilfreicher Umstand“ für die unseriösen Trading-Plattformen. Hierdurch können die betrügerischen Broker den potenziellen Betrugsopfern erhebliche Gewinne in Aussicht stellen.

Es gelingt den Anlagebetrügern, über die optisch hübsche Aufmachung von Websites den Schein einer seriösen Handelsplattform zu erwecken. Die Zahlungen mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen erfolgt meist über namhafte Kryptobörsen, die von den Tätern zweckentfremdet werden.

Über das Ausmaß dieser betrügerischen Broker und unseriösen Trading-Plattformen können Sie sich auf den folgenden Warnlisten informieren. Es zeigt sich, dass nahezu täglich „neue Anlagebetrüger“ hinzukommen und sich immer mehr Betrugsopfer zu Wort melden:

Broker zahlt nicht aus, aber verlangt weitere Einzahlung?

Ein deutliches Indiz für einen Anlagebetrug ist es, wenn Sie als betroffene Person die Ihnen rechtlich zustehende Auszahlung verlangen – und diese letztlich nicht erfolgt. Sollte hinzukommen, dass Ihr Broker sogar weiteres Geld von Ihnen verlangt, ist äußerste Vorsicht geboten.

Zum Vergleich: Eine seriöse Trading-Plattform oder ein vertrauenswürdiger Broker würde sich niemals gegen eine angeforderte Auszahlung sperren. Denn die „echten“ Anbieter von Anlagemöglichkeiten möchten ihre Kundinnen und Kunden zufrieden stellen.

Die betrügerischen Broker und unseriösen Trading-Plattformen sind sehr einfallsreich, was das Anfordern weiterer Einzahlungen anbelangt. Unter regelrecht hanebüchenen Begründungen wird von den bereits abgezockten Betrugsopfern noch mehr Kapital verlangt.

Angebliche Gebühren: Ihr Broker zahlt nicht aus, aber meint, die Auszahlung könne ermöglicht werden? Doch zuvor müsse eine Gebühr entrichtet werden? Wenn Sie über diese Gebühr von Anfang an im Unklaren gelassen worden sind, ist diese Forderung womöglich rechtswidrig.

Vermeintliche Steuerzahlung: Betrügerische Broker und unseriöse Trading-Plattformen fordern teilweise unter Verwendung von gefälschten Dokumenten die Zahlung einer ausgedachten Steuer. Beispielsweise wird eine „Geldwäsche-Steuer“ angeführt. 

Spiegeltransaktion und Liquiditätsnachweis: Bei dieser Betrugsmasche teilen die Täter mit, die Auszahlung erfolge nur, wenn zeitgleich eine Einzahlung in gleicher Höhe durchgeführt würde. Selbstverständlich kommt es zu keinerlei Auszahlung, der Broker zahlt nicht aus und die Betroffenen haben den persönlichen Vermögensschaden vergrößert.

Wie gelingt es den betrügerischen Brokern, die Betrugsopfer dermaßen zu täuschen?

Bei den aktuell um sich greifenden Fällen von unseriösen Trading-Plattformen handelt es sich nicht etwa um einen jeweiligen Einzeltäter. Die Anlagebetrüger sind viel mehr hochprofessionell organisiert und international vernetzt.

Sie erstellen in Windeseile grafisch ansprechende Websites, die wie echte Handelsplattformen wirken. Sodann wird unter großem Geldeinsatz gezielt Werbung zu diesen gefälschten Trading-Plattformen geschaltet.

Auch direkte Kontaktaufnahmen über soziale Netzwerke erfolgen (z.B. Bitcoin Betrug über Telegram). Ziel der betrügerischen Broker ist es, so schnell wie möglich einen „persönlichen Kontakt“ zu den anvisierten Betrugsopfern aufzubauen.

Das hierdurch entstandene Vertrauensverhältnis ermöglicht es dann, die Betrugsopfer zu hohen Einzahlungen auf Kryptobörsen zu überreden. Auf den Kryptobörsen wird das Geld in digitale Werte getauscht und auf die Wallets der Täter verschickt:


Während dieser Betrugsmasche wird den Betroffenen vorgespielt, sie würden auf der angeblich seriösen Trading-Plattform enorme Renditen erwirtschaften. Meistens erwachen die Betrugsopfer erst, wenn der Broker nicht auszahlt.

Broker zahlt nicht aus und meldet sich plötzlich nicht mehr?

Als enormes Warnsignal sollte der Umstand gedeutet werden, dass sich ein Broker von heute auf morgen nicht mehr meldet. Denn immerhin geht es um reale Vermögenswerte, die einer Person oder einer Trading-Plattform anvertraut worden sind.

Ihr Broker zahlt nicht aus und weiterer Kontakt ist nicht mehr möglich – eine wahre Horrorvorstellung. Ab diesem Zeitpunkt können Sie getrost von einem Anlagebetrug ausgehen. Sie sollten dann sofort reagieren, um möglichst das verloren geglaubte Geld zurück holen zu können.

Tipp 1: Ihr Broker zahlt nicht aus und meldet sich nicht mehr. So weit, so schlimm. Nun gilt es, sämtliche Kommunikationsdaten abzuspeichern. Archivieren Sie alle Mails, die Sie mit der unseriösen Trading-Plattform ausgetauscht haben. Auch vom betrügerischen Broker verwendete Rufnummern sollten Sie notieren. All dies sind wichtige Ermittlungshinweise, die gegen den Anlagebetrug genutzt werden können.

Es empfiehlt sich in diesem Zusammenhang auch, das Internet gewissenhaft nach den Erfahrungsberichten anderer zu durchforsten. Denn oftmals finden sich auf den einschlägigen, schwarzen Listen wichtige Hinweise auf betrügerische Aktivitäten. Auch Forenbeiträge können zeitnah die negativen Erlebnisse anderer Betrugsopfer preisgeben.

Welche Rolle spielen die Kryptobörsen beim Anlagebetrug?

Betrügerische Broker und unseriöse Trading-Plattformen, die letztlich nicht auszahlen, verwenden namhafte Kryptobörsen. Hierdurch sind schnelle Vermögenstransfers möglich.

Die bekannten Kryptobörsen sind über die aktuellen Betrugsmaschen bereits informiert. So warnen die Börsen ihre Nutzerinnen und Nutzer auf eigenen Informationsseiten vor betrügerischen Aktivitäten. Auch ein Transfer von digitalen Werten auf unbekannte Wallets wird teilweise ausdrücklich mit einem Warnhinweis versehen. Betroffene sollen ferner den Anlagebetrug melden und anzeigen, wenn dieser bereits vollzogen wurde.

Doch die Kryptobörsen führen letztlich nur jene Transaktionen durch, die vom Accountinhaber angewiesen werden. Und genau hier setzen die betrügerischen Broker beim Anlagebetrug an.

Durch den zuvor aufgebauten, persönlichen Kontakt zum Betrugsopfer herrscht ein Vertrauensverhältnis vor. Die Betrugsopfer werden regelrecht „angeleitet“, wie sie diese oder jene Kryptobörse nutzen sollen. Ihnen wird vorgespielt, sie würden die Kryptowährungen auf die angeblich seriöse Trading-Plattform einzahlen. Tatsächlich landen die digitalen Werte im Täterwallet – ohne Zugriffsmöglichkeit für das Betrugsopfer.

Tipp 2: Ihr Broker zahlt nicht aus, aber hat Sie zuvor angewiesen, Kryptowährungen zu verwenden? Dann sollten Sie die Blockchain-Daten speichern. Denn durch die Transaktionskette von Bitcoin und anderen Kryptowährungen kann das Wallet der betrügerischen Broker lokalisiert werden. Auf Ihrem Account in der jeweiligen Kryptobörse finden Sie diese Zieladresse der Täter.

Broker zahlt nicht aus, aber baut psychologischen Druck auf?

Wenn Ihr Broker nicht auszahlt, aber vehement versucht Sie zu manipulieren, können Sie von einem Anlagebetrug ausgehen. Denn Manipulationstechniken, Nötigung und psychologischer Druck sind keine Werkzeuge, die ein seriöse Anbieter wählen würde.

Zu diesen betrügerischen Techniken gehört unter anderem, gezielt Angst beim Betrugsopfer entstehen zu lassen. So teilen betrügerische Broker beispielsweise mit, es würde ein Geldwäscheverdacht vorliegen und deshalb müsse eine zusätzliche Gebühr entrichtet werden. Nur so könne eine Geldwäscheverdachtsmeldung noch abgewendet werden.

In anderen Fällen wird dreist damit gedroht, mehr Geld einzuzahlen – ansonsten würde keine Auszahlung erfolgen. Dies kann umgangssprachlich als erpresserisch bezeichnet werden.

Der Broker zahlt nicht aus und wird immer aggressiver? Das ist ein Zeichen dafür, dass Sie es mit echten kriminellen Akteuren zu tun haben. Sie sollten unverzüglich rechtsanwaltliche Hilfe bei Anlagebetrug in Anspruch nehmen und die betrügerischen Broker und unseriösen Trading-Plattformen juristisch verfolgen lassen.

Wohin wandert das Geld der Anlagebetrüger?

Ihr Broker zahlt nicht aus, aber das Geld ist nicht weg. Denn die Täter verfügen nach wie vor über Ihre Vermögenswerte und die Summen aus anderen Betrugsfällen. Erfahrungsgemäß „sammeln“ die betrügerischen Broker und unseriösen Trading-Plattformen die erbeuteten Kapitalwerte von vielen Betroffenen.

Sodann gilt es für die Anlagebetrüger, das rechtswidrig erlangte Geld und die ebenso rechtswidrig erhaltenen Kryptowährungen „zu waschen“. Hierfür müssen die Täterinnen und Täter gezielt Mittel und Wege finden, das Geld der Betrugsopfer in den Wirtschaftskreislauf einzuschleusen (Geldwäsche).

Nicht zuletzt hierfür missbrauchen die Anlagebetrüger mitunter die Konten der bereits geschädigten Betrugsopfer. Teilweise wird sogar eine „Auszahlung“ durchgeführt, wobei lediglich das Geld eines Betrugsopfer zum Konto eines anderen Betrugsopfer transferiert wird.

Tipp 3: Ihr Broker zahlt nicht aus, doch lässt sich nach einiger Diskussion doch auf eine Auszahlung ein? Sie erhalten Geld von einer unbekannten Person. Dieses Fremdgeld sollten Sie keinesfalls annehmen. Es könnte zu Geldwäschezwecken überwiesen worden sein. Sichern Sie Ihr Onlinebanking und Ihre Accounts bei Kryptobörsen vor unberechtigten Transaktionen durch die Täter.

Broker zahlt nicht aus, was tun?

Wenn Ihr Broker nicht auszahlt, sollten Sie zunächst eine förmliche Zahlungsaufforderung unter Fristsetzung versenden. Hierdurch wird dem Broker oder der Trading-Plattform klar, dass Sie es ernst meinen.

Sollte auf diese fristgebundene Zahlungsaufforderung immer noch kein Geld zurück gezahlt werden, können Sie einen Rechtsanwalt einschalten. Ihr Anwalt wird Ihre Ansprüche auf Auszahlung juristisch geltend machen.

Hierbei zeigt sich schnell, ob Sie einem betrügerischen Broker oder einer unseriösen Trading-Plattform zum Opfer gefallen sind. Denn wer auf eine anwaltliche Zahlungsaufforderung, die berechtigt ist, nicht ordnungsgemäß reagiert, macht sich äußerst verdächtig.

Der Broker zahlt nicht aus und Ihr Anwalt kommt außergerichtlich auch nicht weiter? Dann wird Ihr Rechtsanwalt gerichtliche Schritte vorbereiten können und die zuständigen Behörden einschalten (Finanzaufsicht und Staatsanwaltschaft). Beim Anlagebetrug kann es sein, dass die Täter im Ausland sitzen – dann sind die im Ausland zuständigen Strafverfolgungsbehörden zu kontaktieren.

Kostenfreie Ersteinschätzung, wenn Broker nicht auszahlt!

Betroffene können sich über die vorliegende Website unverbindlich informieren und ihren eigenen, möglichen Betrugsvorfall über das Kontaktformular schildern. Wichtig für uns ist zu erfahren, bei welcher unseriösen Trading-Plattform und durch welchen betrügerischen Broker Sie geschädigt worden sind.

Sie erhalten zeitnah eine kostenfreie Ersteinschätzung von einem auf Anlagebetrug spezialisierten Rechtsanwalt. Auf Grundlage dieser für Sie unverbindlichen Ersteinschätzung können Sie über die weiteren Schritte freie entscheiden.

Nehmen Sie keine weiteren Einzahlungen vor, solange Sie nicht eine Ihnen zustehende Auszahlung erhalten haben. Vorsicht auch vor gefälschten Dokumenten von den Anlagebetrügern – oftmals werden sogar Behördensiegel und Firmenlogos bekannter Blockchainunternehmen gefälscht.

Sollten Sie Ihren Personalausweis bei einem unseriösen Broker oder einer betrügerischen Trading-Plattform eingereicht haben, sind auch Maßnahmen zum Schutz vor einem Identitätsdiebstahl anzuraten.

Fragen und Antworten zu nicht auszahlenden Brokern!

Fordern Sie den Broker oder die Trading-Plattform unter Fristsetzung zur Auszahlung auf. Zahlt der Broker auch dann nicht, obwohl Ihnen die Auszahlung rechtlich zusteht,  müssen Sie von einem Anlagebetrug ausgehen. Erkundigen Sie sich bei einem erfahrenen Rechtsanwalt über die Möglichkeiten in Ihrem Einzelfall.

Ihr Rechtsanwalt wird durch anwaltliches Forderungsschreiben an den Broker oder die Trading-Plattform schnell herausfinden, ob es ein Anlagebetrug ist oder nicht. Falls ja, können juristische Schritte gegen die betrügerischen Broker und gegen die unseriöse Trading-Plattform eingeleitet werden. 

Sie sollten schnellst möglich reagieren. Denn wenn es ein Anlagebetrug ist, sind die Täter vermutlich bereits damit beschäftigt, das rechtswidrig erlangte Kapital von Ihnen auf verschiedene Auslandskonten und Kryptobörsen zu verteilen.