BullTrade24 problematisch? Anwalt WEHRMANN hilft Betroffenen! Behördliche Warnung, zweifelhafte Sicherheiten und Chancen auf Rückzahlung
Die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA warnt seit dem 12. Oktober 2026 ausdrücklich vor Bull Trade24 Ltd und der Website bulltrade24.com. Der Anbieter besitzt nach Feststellung der Behörde keine Berechtigung, bestimmte erlaubnispflichtige Wertpapierdienstleistungen in Österreich zu erbringen.
Für Anleger ist das ein erhebliches Warnsignal. Wer über BullTrade24 investiert hat, sollte weitere Einzahlungen stoppen, Auszahlungsprobleme dokumentieren und mögliche Schadensersatzansprüche prüfen lassen.
Ich rate Betroffenen, insbesondere die ursprünglichen Zahlungswege sofort untersuchen zu lassen. Über anlagebetrug.de können Sie eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.
BullTrade24: Was die Finanzaufsicht tatsächlich festgestellt hat
Die FMA nennt in ihrer Veröffentlichung vom 12. Oktober 2026 ausdrücklich Bull Trade24 Ltd, die Domain bulltrade24.com und die Kontaktadresse info@bulltrade24.com.
Als angeblicher Unternehmenssitz wird London angegeben.
Die Behörde stellt klar, dass der Anbieter in Österreich keine Kundenaufträge nach § 3 Abs. 2 Z 6 WAG 2018 ausführen darf. Rechtsgrundlage der Warnung ist § 92 Abs. 11 WAG 2018.
Die Warnung belegt ein aufsichtsrechtliches Problem, aber nicht automatisch eine strafrechtliche Verurteilung wegen Betrugs.
Für bereits geschädigte Anleger ist diese Unterscheidung juristisch wesentlich.
Das Versprechen einer Million Euro Einlagensicherung
Besondere Aufmerksamkeit verdient eine Werbeaussage, die im Zusammenhang mit bulltrade24.com veröffentlicht wurde: eine angebliche Einlagensicherung von einer Million Euro.
Außerdem bezeichnet sich der Anbieter als regulierte Schweizer Bank.
Solche Aussagen können bei Anlegern ein erhebliches Sicherheitsgefühl erzeugen. Belastbare Nachweise für diese behauptete Absicherung sind jedoch nicht ersichtlich.
Ich empfehle, sämtliche entsprechenden Werbeaussagen zu speichern.
Wurde eine Einzahlung gerade wegen einer angeblichen staatlichen Absicherung vorgenommen, kann diese Information für die Prüfung einer Täuschung entscheidend sein.
Warum die genaue Internetadresse so wichtig ist
Ein auffälliges Detail betrifft die Verwechslungsgefahr zwischen verschiedenen Plattformnamen.
Die deutsche BaFin warnte bereits vor bulltrading24.com. Diese Domain ist jedoch nicht identisch mit bulltrade24.com.
Ein gemeinsamer Betreiber ist damit nicht nachgewiesen.
Ich rate Betroffenen deshalb, die vollständige Internetadresse aus ihrer Browserhistorie, den Vertragsunterlagen und der ursprünglichen Anmeldung zu sichern.
Bereits ein zusätzlicher Buchstabe kann darüber entscheiden, welche Behördenmeldung tatsächlich einschlägig ist.
BullTrade24 und die Frage nach echten Handelsgeschäften
Die Website wirbt mit Aktien, ETFs, Kryptowährungen und sogenanntem CopyTrading. Dabei sollen Anleger Handelsentscheidungen anderer Investoren automatisch übernehmen können.
Auch thematisch zusammengestellte Smart Portfolios werden angeboten.
Für meine anwaltliche Bewertung ist entscheidend, ob tatsächlich Wertpapiergeschäfte durchgeführt wurden.
Ich empfehle, konkrete Orderabrechnungen, Handelsplätze und Ausführungsnachweise anzufordern.
Ein angezeigter Gewinn im Kundenkonto genügt nicht als Nachweis für vorhandenes Vermögen.
Kostenfreie Ersteinschätzung
Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.
- 1Sie schildern uns Ihren Fall
- 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
- 3Wir prüfen Ihre Erfolgsaussichten
- 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.
Was Sie jetzt sofort tun sollten
Wer bei BullTrade24 einen Broker-Betrug vermutet, sollte folgendermaßen vorgehen:
- Keine weiteren Einzahlungen oder angeblichen Auszahlungsgebühren leisten.
- Kontostände sichern, einschließlich Handelsübersichten und Auszahlungsanträgen.
- Gesprächsverläufe exportieren, insbesondere WhatsApp, Telegram und E-Mails.
- Zahlungsempfänger dokumentieren, einschließlich IBAN, Namen und Buchungsdatum.
- Bank oder Kartenanbieter kontaktieren, um Rückruf- und Reklamationsmöglichkeiten zu prüfen.
- Krypto-Transaktionen sichern, insbesondere Wallet-Adressen und Transaktionshashes.
- Digitale Zugänge schützen, Passwörter ändern und mögliche Fernwartungsprogramme entfernen.
Ich empfehle außerdem, eine chronologische Übersicht aller Zahlungen und Kontaktaufnahmen anzulegen.
BullTrade24 Auszahlung: Vorsicht bei neuen Forderungen
Sollte BullTrade24 eine beantragte Auszahlung nicht durchführen, empfehle ich zunächst eine schriftliche Aufforderung mit konkretem Betrag und angemessener Frist.
Werden zusätzliche Steuern, Freischaltungsgebühren oder Liquiditätsnachweise verlangt, sollten Betroffene nicht ungeprüft bezahlen.
Eine Auszahlung darf nicht allein aufgrund angeblicher regulatorischer Erfordernisse von beliebigen weiteren Überweisungen abhängig gemacht werden.
Verlangen Sie eine nachvollziehbare vertragliche und rechtliche Begründung.
Dokumentieren Sie insbesondere wechselnde Erklärungen und nachträglich eingeführte Bedingungen.
Kann man sein Geld von BullTrade24 zurückholen?
Eine Rückforderung ist nicht ausgeschlossen. Ihre Erfolgsaussichten hängen allerdings vom Zahlungsweg und den verfügbaren Beweisen ab.
Bei Kreditkartenzahlungen kommen gegebenenfalls Chargeback-Verfahren infrage.
Bei Banküberweisungen sollten mögliche Rückrufe frühzeitig geprüft werden.
Bei Kryptowährungen können Blockchain-Analysen helfen, Zahlungsbewegungen zu rekonstruieren. Eine automatische Rückbuchung ist nicht möglich.
Ich untersuche besonders, ob die tatsächlichen Empfänger der Gelder identifizierbar sind.
Welche Schadensersatzansprüche kommen infrage?
Bei nachgewiesener vorsätzlicher Täuschung können Ansprüche nach § 823 Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB oder § 826 BGB bestehen.
Zusätzlich können vertragliche Ansprüche relevant sein.
Entscheidend ist, welche falschen Angaben die konkrete Anlageentscheidung beeinflusst haben.
Ich empfehle, eine Strafanzeige und die eigenständige zivilrechtliche Anspruchsverfolgung parallel prüfen zu lassen.
Vorsicht vor angeblichen Rückholunternehmen
Nach einem möglichen Broker-Betrug melden sich gelegentlich vermeintliche Ermittler oder Finanzexperten, die garantierte Rückzahlungen versprechen.
Häufig verlangen sie zunächst zusätzliche Gebühren.
Überweisen Sie keine Gelder für angeblich bereits sichergestellte Vermögenswerte. Solche Forderungen können Teil eines weiteren Betrugsversuchs sein.
Rechtsanwalt WEHRMANN hilft bei BullTrade24
Haben Sie bei BullTrade24 über bulltrade24.com Geld eingezahlt und erleben Auszahlungsprobleme?
Als Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht prüfe ich Ihren konkreten Sachverhalt, mögliche Täuschungshandlungen, Zahlungswege und rechtliche Ansprüche.
Über anlagebetrug.de erhalten Betroffene eine kostenfreie Ersteinschätzung.
Auf dieser Grundlage können geeignete Rückforderungsmaßnahmen und weitere rechtliche Schritte bewertet werden.
Warten Sie bei konkreten Betrugsanzeichen nicht auf neue Gewinnversprechen. Entscheidend sind jetzt Beweissicherung und rechtliche Aufarbeitung.