Horizon Investment Sa (horizoninvestmentsa.com): Festgeldbetrug? Verdacht auf Namensmissbrauch und Identitätsdiebstahl – Erfahrungen und Auszahlung
Nicht jeder Fall von Festgeldbetrug beginnt rechtlich erst mit der verweigerten Auszahlung. Schon die Frage, warum ein Anleger den Vertrag überhaupt abgeschlossen hat, kann entscheidend sein. Wurden falsche Tatsachen über Bank, Anlageprodukt, Sicherheit oder Verwendung des Kapitals behauptet, rückt die Entstehung des Vertrags selbst in den Mittelpunkt.
Bei Horizon Investment Sa (horizoninvestmentsa.com) würde ich deshalb genau rekonstruieren, welche Aussagen vor der Überweisung gemacht wurden. Wer bereits investiert hat, kann mir den Sachverhalt über anlagebetrug.de übermitteln und eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern. Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht und befasse mich mit der rechtlichen Aufarbeitung von Anlagebetrug und Festgeldbetrug.
Eine arglistige Täuschung kann den Vertrag selbst angreifbar machen
Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht für bewusst herbeigeführte Fehlvorstellungen eine klare Regel vor.
Nach § 123 Abs. 1 BGB kann eine Willenserklärung angefochten werden, wenn jemand durch arglistige Täuschung zu ihr bestimmt wurde. Entscheidend ist also nicht lediglich, dass eine Information objektiv falsch war. Für diese Vorschrift muss eine Täuschung vorliegen, die für die Entscheidung des Betroffenen ursächlich geworden ist.
Bei einem vermeintlichen Festgeld kann das beispielsweise relevant werden, wenn ein Anleger nur deshalb 90.000 Euro investiert, weil ihm wahrheitswidrig erklärt wurde, sein Vertrag werde unmittelbar mit einer bestimmten Bank geschlossen.
Die rechtliche Bewertung hängt stets vom konkreten Kommunikationsverlauf ab.
Horizon Investment Sa (horizoninvestmentsa.com): Was eine erfolgreiche Anfechtung rechtlich verändert
Eine Anfechtung ist mehr als eine bloße Beschwerde über schlechte Beratung.
Wird ein anfechtbares Rechtsgeschäft wirksam angefochten, gilt es nach § 142 Abs. 1 BGB grundsätzlich als von Anfang an nichtig.
Das kann für Horizon Investment Sa (horizoninvestmentsa.com) eine völlig andere rechtliche Ausgangslage schaffen als die bloße Forderung nach vertragsgemäßer Auszahlung.
Ein Beispiel: Ein Anleger glaubt, einen klassischen Festgeldvertrag mit zwölf Monaten Laufzeit abzuschließen. Tatsächlich beschreibt das Vertragswerk ein anderes Rechtsverhältnis, während im Verkaufsgespräch gezielt mit Eigenschaften einer Bankeinlage geworben wurde. Dann muss geprüft werden, welche Erklärung durch welche Täuschung veranlasst wurde und gegen wen eine Anfechtung überhaupt zu richten wäre.
Auch die Rolle Dritter kann relevant sein. § 123 Abs. 2 BGB enthält besondere Voraussetzungen für Fälle, in denen nicht der unmittelbare Erklärungsempfänger, sondern ein Dritter die Täuschung vorgenommen hat.
Für die Anfechtung läuft eine eigene Jahresfrist
Die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung kann nicht unbegrenzt erklärt werden.
Nach § 124 BGB beträgt die Anfechtungsfrist grundsätzlich ein Jahr. Bei einer Täuschung beginnt sie mit dem Zeitpunkt, an dem der Betroffene die Täuschung entdeckt. Unabhängig davon ist eine Anfechtung spätestens zehn Jahre nach Abgabe der Willenserklärung ausgeschlossen.
Das ist nicht mit der allgemeinen Verjährung von Zahlungs- oder Schadensersatzansprüchen gleichzusetzen.
Für einen Geschädigten von Horizon Investment Sa (horizoninvestmentsa.com) kann deshalb entscheidend sein, wann aus bloßen Zweifeln erstmals eine konkrete Erkenntnis wurde.
Beispielsweise kann eine verspätete Zinszahlung zunächst noch als organisatorisches Problem erscheinen. Teilt die angebliche Bank später jedoch mit, dass überhaupt kein Konto existiert, kann dies einen völlig anderen Kenntnisstand begründen.
Horizon Investment Sa (horizoninvestmentsa.com) und falsche Angaben schon während der Vertragsanbahnung
Eine Haftung muss nicht zwingend erst aus dem endgültig geschlossenen Vertrag entstehen.
Nach § 311 Abs. 2 BGB können bereits durch Vertragsverhandlungen oder die Anbahnung eines Vertrags rechtliche Pflichten entstehen. § 241 Abs. 2 BGB verpflichtet die Beteiligten dabei zur Rücksicht auf Rechte, Rechtsgüter und Interessen des anderen Teils.
Das ist bei Horizon Investment Sa (horizoninvestmentsa.com) interessant, wenn entscheidende Falschinformationen bereits vor der eigentlichen Unterzeichnung oder Zahlung verbreitet wurden.
Angenommen, ein Vermittler behauptet während mehrerer Telefonate, das Anlagekapital werde ausschließlich bei einem bestimmten Kreditinstitut verwahrt. Erst aufgrund dieser Zusicherung entscheidet sich ein Interessent zur Einzahlung von 55.000 Euro.
Stellt sich später heraus, dass diese Aussage von Anfang an falsch war, kann neben anderen Anspruchsgrundlagen auch geprüft werden, ob bereits bei der Vertragsanbahnung Pflichten verletzt wurden.
§ 280 Abs. 1 BGB sieht für schuldhafte Pflichtverletzungen grundsätzlich einen Anspruch auf Ersatz des daraus entstehenden Schadens vor.
Kostenfreie Ersteinschätzung
Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.
- 1Sie schildern uns Ihren Fall
- 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
- 3Wir prüfen Ihre Erfolgsaussichten
- 4Sie erhalten eine anwaltliche Rückmeldung zu Ihrem Einzelfall.
Auch ein besonders auftretender Dritter kann rechtlich relevant werden
Interessant ist außerdem § 311 Abs. 3 BGB.
Danach können vorvertragliche Pflichten unter bestimmten Voraussetzungen sogar gegenüber einer Person entstehen, die selbst gar nicht Vertragspartner werden soll. Das Gesetz nennt ausdrücklich den Fall, dass ein Dritter in besonderem Maße Vertrauen für sich in Anspruch nimmt und dadurch Vertragsverhandlungen oder den Vertragsschluss erheblich beeinflusst.
Bei einem Fall mit Horizon Investment Sa (horizoninvestmentsa.com) kann deshalb die konkrete Rolle einzelner Ansprechpartner wichtig sein.
Beispiel: Ein angeblicher „Leiter Vermögensmanagement“ führt sämtliche Gespräche, erklärt persönlich die Sicherheit des Angebots und überzeugt den Anleger, 150.000 Euro zu investieren. Im Vertrag taucht sein Name anschließend überhaupt nicht auf.
Das bedeutet nicht automatisch, dass diese Person persönlich haftet. Es zeigt aber, warum ich nicht nur den Gesellschaftsnamen prüfe, sondern auch untersuche, welche Person mit welcher Autorität aufgetreten ist.
Horizon Investment Sa (horizoninvestmentsa.com): Ein zivilrechtlicher Arrest kann Vermögen vorläufig sichern
Besteht bereits ein konkreter Geldanspruch, kann in besonderen Situationen ein weiteres Instrument interessant werden: der dingliche Arrest.
Nach § 916 ZPO dient der Arrest der Sicherung der späteren Zwangsvollstreckung wegen einer Geldforderung. Nach § 917 ZPO setzt er grundsätzlich voraus, dass zu befürchten ist, die spätere Vollstreckung könne ohne die Sicherungsmaßnahme vereitelt oder wesentlich erschwert werden.
Das ist keine Standardmaßnahme für jeden Festgeldfall.
Bei Horizon Investment Sa (horizoninvestmentsa.com) könnte ein solcher Schritt aber beispielsweise diskutiert werden, wenn ein konkret identifizierter Anspruchsgegner vorhanden ist und belastbare Hinweise darauf bestehen, dass vorhandenes Vermögen kurzfristig beiseitegeschafft werden soll.
Ein bloßes Misstrauen genügt dafür nicht. Anspruch und Arrestgrund müssen substantiiert dargelegt und grundsätzlich glaubhaft gemacht werden.
Warum Geschwindigkeit bei bekannten Vermögenswerten entscheidend sein kann
Ein später gewonnenes Urteil hilft wirtschaftlich wenig, wenn beim Schuldner nichts mehr vollstreckt werden kann.
Genau deshalb unterscheide ich zwischen der Frage „Besteht ein Anspruch?“ und der ebenso wichtigen Frage „Kann dieser Anspruch später tatsächlich realisiert werden?“
Die ZPO sieht für Arrestverfahren besondere Eilmechanismen vor. Zuständig ist grundsätzlich das Gericht der Hauptsache beziehungsweise nach den Arrestvorschriften auch das Amtsgericht, in dessen Bezirk sich ein zu sichernder Vermögensgegenstand befindet; die konkrete Zuständigkeit hängt vom Einzelfall ab.
Wenn bei Horizon Investment Sa (horizoninvestmentsa.com) etwa ein identifizierbares deutsches Konto, eine Forderung oder ein anderer Vermögenswert eines möglichen Anspruchsgegners bekannt wird, sollte daher geprüft werden, welche Bedeutung diese Information hat.
Ich betrachte bei einem möglichen Festgeldbetrug deshalb nicht nur die Frage, ob Geld verschwunden ist. Ebenso wichtig sind Täuschung, Vertragsschluss, beteiligte Personen, mögliche Anfechtungsfristen und die tatsächliche Vollstreckungsperspektive.
Wer bei Horizon Investment Sa (horizoninvestmentsa.com) investiert hat und inzwischen den Verdacht entwickelt, dass zentrale Angaben zum Festgeldangebot von Anfang an falsch waren, kann mir die Kommunikation, Vertragsunterlagen und Informationen zu den beteiligten Personen über anlagebetrug.de zukommen lassen.
Im Rahmen einer kostenfreien Ersteinschätzung prüfe ich, welche rechtlichen Ansatzpunkte bei Horizon Investment Sa (horizoninvestmentsa.com) im konkreten Sachverhalt näher untersucht werden sollten und ob neben Rückzahlungs- und Schadensersatzfragen auch eine Anfechtung oder eine zivilrechtliche Sicherungsmaßnahme in Betracht kommen kann.
Hinweis zu staublicapital.com: In der zugrunde liegenden Übersicht ist dieser Fall als Namensmissbrauch beziehungsweise Identitätsmissbrauch gekennzeichnet. Demnach soll der Name eines tatsächlich existierenden Unternehmens unbefugt verwendet worden sein; die Vorwürfe richten sich nicht ohne Weiteres gegen das echte Unternehmen. Die konkrete Zuordnung und die Umstände sollten unabhängig überprüft werden.