Kanzlei für Digital-
und Wirtschaftsrecht
Geld zurück nach Anlagebetrug?

PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) ein Betrug? Erfahrungen zur Auszahlung?

Veröffentlicht am 09.10.2026 –

Viele Geschädigte gehen bei einer vermeintlichen Trading-Plattform davon aus, dass ihr Guthaben ähnlich geschützt sei wie Geld auf einem Bankkonto. Genau diese Vorstellung kann bei PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) zu falschen Erwartungen führen. Einlagensicherung, Anlegerentschädigung und die Rückforderung eines Betrugsschadens sind rechtlich drei unterschiedliche Dinge. Wer keine Auszahlung erhält, sollte deshalb zunächst klären, was mit dem eingezahlten Geld überhaupt geschehen sein soll.

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Wenn bei PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) Kapital festhängt, angebliche Gewinne nicht ausgezahlt werden oder Zweifel am tatsächlichen Verbleib der Gelder bestehen, können Betroffene ihren Fall über anlagebetrug.de für eine kostenfreie Ersteinschätzung einreichen.

100.000 Euro Einlagensicherung gelten nicht automatisch für ein Trading-Konto

Die gesetzliche Einlagensicherung schützt klassische Bankeinlagen grundsätzlich bis zu 100.000 Euro je Einleger und Kreditinstitut. § 8 Einlagensicherungsgesetz nennt genau diese Deckungssumme. Unter besonderen Voraussetzungen kann sie für bestimmte, vorübergehend hohe Guthaben sogar bis zu 500.000 Euro betragen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass ein angezeigtes Guthaben von beispielsweise 80.000 Euro auf PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) automatisch durch eine deutsche oder europäische Einlagensicherung geschützt wäre.

Entscheidend ist, bei welchem Institut das Geld tatsächlich liegt und um welche Art von Forderung es sich handelt.

Ein Bildschirmwert im Kundenbereich ist noch keine Bankeinlage.

PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net): „Versichertes Kapital“ sollte konkret erklärt werden können

Werbeaussagen wie „Ihr Kapital ist abgesichert“, „Kundengelder sind versichert“ oder „100 % Deposit Protection“ klingen beruhigend. Rechtlich sagen sie ohne weitere Angaben wenig aus.

Bei PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) würde ich deshalb wissen wollen: Welche Sicherungseinrichtung soll zuständig sein? Welches konkrete Unternehmen ist Mitglied? Bei welcher Bank befindet sich das Geld? Und auf welcher gesetzlichen oder vertraglichen Grundlage soll der behauptete Schutz beruhen?

Die BaFin weist darauf hin, dass Banken mit erlaubtem Einlagen- und Kreditgeschäft einem Einlagensicherungssystem angehören. Für bestimmte Wertpapierunternehmen bestehen dagegen Anlegerentschädigungssysteme. Das sind unterschiedliche Sicherungsmechanismen.

Fehlt bei einer Plattform jede nachvollziehbare Angabe dazu, sollte der Begriff „Einlagensicherung“ nicht ungeprüft übernommen werden.

Anlegerentschädigung funktioniert nach anderen Regeln

Für bestimmte Forderungen aus Wertpapiergeschäften existiert in Deutschland die gesetzliche Anlegerentschädigung.

§ 4 Anlegerentschädigungsgesetz sieht grundsätzlich eine Entschädigung von 90 Prozent der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften, maximal jedoch 20.000 Euro, vor. Maßgeblich sind bestimmte Forderungen gegenüber einem Institut; es handelt sich nicht um eine allgemeine Versicherung gegen Kursverluste oder Anlagebetrug.

Ein einfaches Rechenbeispiel: Besteht eine grundsätzlich entschädigungsfähige Forderung von 15.000 Euro, entsprechen 90 Prozent 13.500 Euro. Bei einer Forderung von 40.000 Euro wären 90 Prozent zwar 36.000 Euro, die gesetzliche Obergrenze von 20.000 Euro würde den Anspruch jedoch begrenzen.

Bei PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) Erfahrungen muss deshalb zuerst festgestellt werden, ob überhaupt ein Institut betroffen ist, das unter ein entsprechendes Sicherungssystem fällt.

PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) Betrug ist etwas anderes als die Insolvenz eines regulierten Instituts

Diese Unterscheidung halte ich für besonders wichtig.

Ein Entschädigungssystem greift nicht allein deshalb, weil ein Anleger Geld verloren hat.

Die BaFin beschreibt die Anlegerentschädigung als Schutz für den Fall, dass ein erfasstes Wertpapierunternehmen seine Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften nicht erfüllen kann und der Entschädigungsfall festgestellt wird.

Ein möglicher PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) Betrug kann völlig anders gelagert sein.

Angenommen, ein Geschädigter zahlt 35.000 Euro auf ein Konto eines unbekannten Unternehmens ein und sieht anschließend 67.000 Euro in einem Online-Dashboard. Stellt sich heraus, dass weder das Unternehmen noch das behauptete Kundenkonto tatsächlich existieren, ist die Frage einer gesetzlichen Anlegerentschädigung nicht mit der dargestellten Kontosumme gleichzusetzen.

Dann muss vielmehr untersucht werden, wohin die echten 35.000 Euro geflossen sind.

Kostenfreie Ersteinschätzung

Da Betroffene eines Anlagebetrugs bereits einen empfindlichen Vermögensschaden erlitten haben, bieten wir zunächst eine kostenfreie Ersteinschätzung an. Wir teilen offen und ehrlich mit, was wir in Ihrem Fall für Sie tun können.

  • 1Sie schildern uns Ihren Fall
  • 2Melden Sie sich unverbindlich per Mail, Telefon oder WhatsApp
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Wertpapiere im Depot und Geldforderungen sind nicht dasselbe

Auch echte Wertpapierdepots werden häufig missverstanden.

Wertpapiere, die einem Kunden gehören und ordnungsgemäß verwahrt werden, sind rechtlich anders zu betrachten als ein bloßes Guthaben oder eine Forderung gegen das Institut. Die BaFin unterscheidet deshalb bei der Absicherung ausdrücklich zwischen Einlagen, Ansprüchen auf Geldzahlung und Ansprüchen auf Herausgabe von Wertpapieren.

Bei PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) wäre daher eine grundlegende Frage: Wurden angeblich tatsächlich Aktien, Fondsanteile oder andere Finanzinstrumente für den Kunden erworben?

Oder zeigt die Plattform lediglich interne Zahlen und Produktnamen?

Ein Anleger kann beispielsweise glauben, 200 Aktien eines Unternehmens zu besitzen. Wenn es jedoch weder Depotunterlagen noch eine nachvollziehbare Verwahrstelle gibt, sollte geprüft werden, ob diese Wertpapiere jemals erworben wurden.

PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net): Ein Sicherungslogo beweist noch keinen Schutz

Besondere Vorsicht ist bei Logos oder Emblemen angeblicher Sicherungssysteme angebracht.

Eine Webseite kann Namen von Behörden, Bankenverbänden oder Entschädigungseinrichtungen darstellen. Entscheidend ist jedoch nicht das Logo, sondern die tatsächliche Mitgliedschaft des konkreten Instituts.

Bei PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) würde ich deshalb niemals allein aus einem Hinweis im Footer ableiten, dass Kundengelder abgesichert sind.

Relevant sind die juristische Gesellschaft, ihre Erlaubnis und die zuständige Sicherungseinrichtung.

Auch verschiedene Marken können unter derselben Banklizenz geführt werden. Das Einlagensicherungsgesetz stellt klar, dass die 100.000-Euro-Grenze grundsätzlich auf die Gesamtforderung gegen dasselbe Kreditinstitut bezogen ist, unabhängig von der Anzahl der Konten.

Zwei Konten bei zwei Marken derselben Bank bedeuten also nicht automatisch zweimal 100.000 Euro Schutz.

Eine hohe Kontostandsanzeige ist kein Entschädigungsanspruch

Gerade beim Trading-Betrug sehe ich einen weiteren Denkfehler: Geschädigte betrachten den zuletzt angezeigten Plattformstand als sicheren Ausgangspunkt für sämtliche Ansprüche.

Bei PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) könnten beispielsweise 25.000 Euro eingezahlt worden sein, während das Dashboard später 110.000 Euro anzeigt.

Für die rechtliche Aufarbeitung muss getrennt werden zwischen tatsächlich transferiertem Kapital, möglicherweise echten Transaktionen, behaupteten Gewinnen und eventuell nur simulierten Zahlen.

Dass die Plattform 110.000 Euro anzeigt, bedeutet nicht automatisch, dass dieser Betrag jemals als realer Vermögenswert vorhanden war.

Diese Differenz ist sowohl für die Schadensberechnung als auch für mögliche Anspruchsrichtungen entscheidend.

Was ich bei PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) zur angeblichen Absicherung überprüfe

Bei einem Fall rund um PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) schaue ich mir deshalb nicht nur die Auszahlung an. Ich prüfe auch, welchen Schutz die Plattform konkret behauptet hat und ob diese Aussagen nachvollziehbar sind.

Dazu gehören Vertragsunterlagen, Hinweise zur Verwahrung, Angaben über Partnerbanken, Sicherungseinrichtungen und die tatsächlichen Zahlungsempfänger.

Die zentrale Frage lautet nicht: „Stand irgendwo das Wort Einlagensicherung?“ Sondern: Welches reale Institut soll welches reale Guthaben nach welchem Sicherungssystem schützen?

Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht und befasse mich mit Anlagebetrug, Trading-Betrug, Broker-Betrug, Krypto-Betrug und digitalem Finanzbetrug. Wer bei PMW Connect (pmwconnect.com, portal.pmwconnect.net) auf angeblich „versichertes“ oder „garantiertes“ Kapital vertraut hat und jetzt keine Auszahlung erhält, sollte solche Zusagen zusammen mit den Zahlungsbelegen sichern.

Über anlagebetrug.de können Geschädigte mir den Vorgang übermitteln. Ich prüfe, ob die behauptete Absicherung überhaupt nachvollziehbar ist, welche Gelder tatsächlich geflossen sind und welche rechtlichen Ansatzpunkte sich daraus ergeben – im Rahmen einer kostenfreien Ersteinschätzung.