BARTU-AM (bartu-am.com): Festgeldbetrug? Verdacht auf Namensmissbrauch und Identitätsdiebstahl – Erfahrungen und Auszahlung
Bei einem verdächtigen Festgeldangebot interessiert mich nicht nur, ob eine Auszahlung ausbleibt. Ich frage mich bereits vorher: Verhält sich der Anbieter während der gesamten Laufzeit überhaupt so, wie man es von einer echten Festgeldbeziehung erwarten würde? Denn seriös wirkende Unterlagen lassen sich erstellen. Ein konsistenter Bankprozess über Monate hinweg ist deutlich schwerer vorzutäuschen.
Genau unter diesem Gesichtspunkt würde ich BARTU-AM (bartu-am.com) betrachten. Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Wer bei BARTU-AM (bartu-am.com) investiert hat und inzwischen Zweifel an der Existenz oder ordnungsgemäßen Abwicklung der Festgeldanlage hat, kann mir den Sachverhalt über anlagebetrug.de übermitteln und eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern.
Welche Kommunikation müsste nach dem Vertragsabschluss eigentlich folgen?
Viele Anleger konzentrieren sich stark auf den Zeitpunkt der Einzahlung. Ich schaue mir zusätzlich an, was danach passiert.
Bei einer echten Bankbeziehung entstehen normalerweise weitere Berührungspunkte. Kontaktdaten werden bestätigt, Vertragsinformationen bleiben abrufbar und Änderungen können über nachvollziehbare Verfahren vorgenommen werden.
Bei BARTU-AM (bartu-am.com) würde ich daher prüfen, ob nach der Überweisung überhaupt noch eigenständige Kommunikation der angeblichen Anlagebank erfolgte oder ob weiterhin ausschließlich der Vermittler alles steuerte.
Wenn über viele Monate keinerlei direkter Kontakt zu dem Kreditinstitut entsteht, das angeblich einen hohen fünf- oder sechsstelligen Betrag verwaltet, halte ich eine unabhängige Überprüfung der Geschäftsbeziehung für sinnvoll.
BARTU-AM (bartu-am.com): Was passiert bei einer Änderung von Adresse oder Bankverbindung?
Ein interessanter Praxistest ist die Frage, wie ein Anbieter mit Änderungen persönlicher Daten umgeht.
Zieht ein Anleger um oder möchte er sein hinterlegtes Auszahlungskonto ändern, sollte ein geregeltes Verfahren existieren. Schließlich handelt es sich um sensible Änderungen innerhalb einer Bankbeziehung.
Bei BARTU-AM (bartu-am.com) würde ich genauer hinschauen, wenn solche Anpassungen lediglich per kurzer WhatsApp-Nachricht oder telefonisch an einen persönlichen Berater weitergegeben werden können.
Ich möchte wissen: Wer verarbeitet die Änderung? Wird die Identität erneut geprüft? Bestätigt die angebliche Bank den neuen Datensatz?
Je höher der Anlagebetrag, desto weniger plausibel erscheint mir eine vollkommen formlose Änderung sicherheitsrelevanter Kundendaten.
Fehlende Jahresinformationen können Fragen aufwerfen
Bei längeren Festgeldlaufzeiten verlieren Anleger ihre Investition manchmal für Monate aus dem Blick. Genau deshalb können regelmäßige Informationen interessant sein.
Ich würde beispielsweise prüfen, ob es überhaupt nachvollziehbare Unterlagen über den laufenden Bestand gibt. Dabei geht es nicht darum, dass Festgeld täglich schwanken müsste – gerade das tut es typischerweise nicht.
Relevant ist vielmehr, ob die Anlage im Verwaltungsprozess der Bank weiterhin sichtbar bleibt.
Wenn bei BARTU-AM (bartu-am.com) über längere Zeit ausschließlich der ursprüngliche Vertrag existiert und keinerlei weitere bankseitige Information auftaucht, würde ich nachfragen, wie Anleger ihren aktuellen Vertragsstatus unabhängig kontrollieren können.
Ein Festgeld muss nicht täglich überwacht werden. Es sollte aber auch nicht ausschließlich auf einem einmal verschickten PDF beruhen.
BARTU-AM (bartu-am.com) Festgeld: Gibt es einen nachvollziehbaren Prozess für Erbfälle?
Dieser Punkt wird selten betrachtet, kann aber ausgesprochen aufschlussreich sein.
Was passiert eigentlich, wenn ein Anleger während der Laufzeit verstirbt? Eine echte Bank muss mit Erben, Vollmachten und Nachweisen umgehen können. Dafür existieren üblicherweise entsprechende Abläufe.
Bei BARTU-AM (bartu-am.com) würde ich deshalb auch darauf achten, ob überhaupt klar wird, welche Bank im Ernstfall Ansprechpartner wäre.
Kann nur der Vermittler kontaktiert werden? Gibt es keine Informationen dazu, wie Erben ihre Berechtigung nachweisen sollen? Ist unklar, bei welcher Institution die Forderung überhaupt geführt wird?
Für mich berührt das eine Kernfrage: Besteht tatsächlich eine rechtlich greifbare Bankforderung auf den Namen des Anlegers oder lediglich eine Darstellung innerhalb des Vermittlersystems?
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Warum eine echte Festgeldanlage auch ohne den Vermittler funktionieren müsste
Diesen Gedanken halte ich für besonders wichtig.
Was passiert, wenn der Vermittler morgen nicht mehr erreichbar ist?
Wenn das Festgeld tatsächlich bei einer Bank besteht, müsste die Anlage grundsätzlich auch dann weiter existieren. Der Anleger müsste sein Kreditinstitut identifizieren und seine Kundenbeziehung dort nachweisen können.
Bei BARTU-AM (bartu-am.com) würde ich daher gedanklich den Vermittler vollständig aus dem Modell entfernen.
Bleiben dann noch eine Bank, eine bestätigte Anlage, eine Kundennummer und ein eindeutig bestimmbarer Rückzahlungsanspruch übrig?
Falls das gesamte Geschäft nur funktioniert, solange ein einzelner Ansprechpartner erreichbar ist, sehe ich darin einen erheblichen strukturellen Schwachpunkt.
Gerade bei mehrjährigen Anlagen sollte der Bestand des Festgeldes nicht davon abhängen, ob ein Vermittler weiterhin E-Mails beantwortet.
BARTU-AM (bartu-am.com): Was geschieht bei einer Namensänderung oder neuen Ausweisdaten?
Auch gewöhnliche Lebensereignisse können zeigen, wie belastbar eine vermeintliche Bankbeziehung tatsächlich ist.
Nach einer Eheschließung kann sich beispielsweise der Familienname ändern. Ein Personalausweis läuft ab. Eine Telefonnummer wird ersetzt.
Bei BARTU-AM (bartu-am.com) würde ich prüfen, ob solche Änderungen gegenüber der angeblichen Bank überhaupt möglich sind und wie sie dokumentiert werden.
Ein professioneller Vermittler kann problemlos ein neues PDF erzeugen. Entscheidend ist für mich jedoch, ob sich auch der tatsächliche Kundenbestand beim Kreditinstitut entsprechend aktualisieren lässt.
Gerade diese alltäglichen Verwaltungsprozesse können dabei helfen, eine reale Bankverbindung von einer bloß dargestellten Festgeldanlage zu unterscheiden.
Der Fälligkeitstag sollte nicht der erste echte Kontakt mit der Bank sein
Viele Betroffene werden erst unmittelbar vor der Rückzahlung aktiv. Dann soll plötzlich eine Bankabteilung zuständig sein, von der vorher nie die Rede war.
Bei BARTU-AM (bartu-am.com) würde ich mich fragen, weshalb dieser Kontakt nicht bereits während der Laufzeit möglich war.
Eine Festgeldanlage existiert schließlich nicht erst am Auszahlungstag.
Wenn eine Bank das Kapital tatsächlich über Monate oder Jahre verwaltet, sollte sich die Kundenbeziehung grundsätzlich auch vorher verifizieren lassen.
Für mich ist deshalb eine einfache Frage besonders hilfreich: Kann der Anleger seine eigene Anlage direkt bei der behaupteten Bank bestätigen lassen, ohne dass der Vermittler dazwischengeschaltet wird?
Wenn das nicht möglich ist, sollte geklärt werden, warum.
Ich prüfe bei BARTU-AM (bartu-am.com) den gesamten Lebenszyklus der Anlage
Bei einem möglichen Festgeldbetrug beschränke ich meine Prüfung nicht auf Werbung, Vertrag und fehlende Auszahlung. Mich interessiert der komplette Lebenszyklus der behaupteten Anlage – von der Einrichtung über Änderungen während der Laufzeit bis zur späteren Rückzahlung.
Gerade dabei können Unstimmigkeiten sichtbar werden, die zu Beginn noch verborgen waren.
Ich bin Rechtsanwalt Martin Wehrmann von WEHRMANN Digital- und Wirtschaftsrecht. Wer bei BARTU-AM (bartu-am.com) investiert hat und feststellt, dass praktisch jede Information nur über einen Vermittler läuft und die angebliche Bank selbst kaum greifbar ist, sollte die tatsächliche Existenz der Festgeldanlage überprüfen lassen.
Betroffene von BARTU-AM (bartu-am.com) können mir Verträge, Kommunikation und vorhandene Bankunterlagen über anlagebetrug.de übermitteln und eine kostenfreie Ersteinschätzung anfordern. Ich prüfe, ob der dargestellte Ablauf zu einer realen Festgeldbeziehung passt und welche rechtlichen Möglichkeiten sich aus den konkreten Auffälligkeiten ergeben können.
Hinweis zu Raisin (Update): In der zugrunde liegenden Übersicht ist dieser Fall als Namensmissbrauch beziehungsweise Identitätsmissbrauch gekennzeichnet. Demnach soll der Name eines tatsächlich existierenden Unternehmens unbefugt verwendet worden sein; die Vorwürfe richten sich nicht ohne Weiteres gegen das echte Unternehmen. Die konkrete Zuordnung und die Umstände sollten unabhängig überprüft werden.